Robotaxis in der Praxis: Bleiben einfach stehen & behindern Feuerwehr
San Francisco wollte mit der Zulassung von Robotaxis wohl den Eindruck erwecken, besonders offen gegenüber technischen Fortschritten zu sein. Doch nun versucht die Stadt, die Expansion der entsprechenden Dienste wieder deutlich einzudämmen.
Aktuell liefern sich die Anbieter Cruise und Waymo ein Rennen um den ersten größeren Markt für autonom operierende Taxis. Nun aber hat das Verkehrsamt San Franciscos ein Schreiben an die kalifornischen Aufsichtsbehörden geschickt, in dem man fordert, dass eine weitere Expansion der Flotten erst einmal gestoppt wird. Denn die Zwischenfälle überwiegen den Nutzen immer stärker, wie aus einem NBC-Bericht hervorgeht.
Grundlegend gilt die Technologie des autonomen Fahrens als Grundlage, um unter anderem die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich zu reduzieren. Die meisten Schäden entstehen hier durch menschliches Versagen - wenn Fahrer müde oder aus anderen Gründen unkonzentriert sind. Wenn sich zukünftig die Fahrzeugflotten durch ihre Roboter-Steuerung stur an die Regeln halten, dürfte es weniger Probleme geben - so zumindest die Vision.
Seitens der Betreiber betont man allerdings, dass die Vorfälle in den Gesamtkontext eingeordnet werden müssen. So erklärte Cruise-Sprecher Drew Pusateri: "Die Sicherheitsbilanz von Cruise ist öffentlich bekannt und umfasst Millionen von Kilometern in einem extrem komplexen städtischen Umfeld ohne lebensbedrohliche Verletzungen oder Todesfälle." Unterstützung bekommt das Unternehmen auch von lokalen Händlerverbänden, Behindertenvertretern und Gemeindegruppen, da die autonomen Taxis insbesondere auch eingeschränkten Personen einen leichteren Zugang zum öffentlichen Leben ermöglichen.
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Grundlegend gilt die Technologie des autonomen Fahrens als Grundlage, um unter anderem die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich zu reduzieren. Die meisten Schäden entstehen hier durch menschliches Versagen - wenn Fahrer müde oder aus anderen Gründen unkonzentriert sind. Wenn sich zukünftig die Fahrzeugflotten durch ihre Roboter-Steuerung stur an die Regeln halten, dürfte es weniger Probleme geben - so zumindest die Vision.
Unberechenbare Aktionen
In der Praxis sieht es derzeit aber noch anders aus. Wiederholt kam es in San Francisco beispielsweise dazu, dass autonome Autos ohne ersichtlichen Grund mitten auf der Straße anhielten. Dadurch wurden vor allem Busse und auch Feuerwehren behindert. Amüsanter war da schon ein Fall, in dem ein Auto, in dem keine Menschen saßen, langsam versuchte, vor einem Polizisten zu fliehen. Ein Fahrzeug wurde auch durch Feuerwehrleute gestoppt, indem diese die Scheiben einschlugen. Denn das Auto wollte stur seinen Kurs fortsetzen - und ignorierte schlicht, dass es sich mitten durch einen laufenden Einsatz bewegte und fast über die Wasserschläuche der Retter fuhr.Seitens der Betreiber betont man allerdings, dass die Vorfälle in den Gesamtkontext eingeordnet werden müssen. So erklärte Cruise-Sprecher Drew Pusateri: "Die Sicherheitsbilanz von Cruise ist öffentlich bekannt und umfasst Millionen von Kilometern in einem extrem komplexen städtischen Umfeld ohne lebensbedrohliche Verletzungen oder Todesfälle." Unterstützung bekommt das Unternehmen auch von lokalen Händlerverbänden, Behindertenvertretern und Gemeindegruppen, da die autonomen Taxis insbesondere auch eingeschränkten Personen einen leichteren Zugang zum öffentlichen Leben ermöglichen.
Zusammenfassung
- San Francisco möchte Expansion von Robotaxis eindämmen.
- Autonomes Fahren soll Verkehrsunfällen vorbeugen.
- Roboter-Autos halten sich nicht immer an Regeln.
- Cruise und Waymo liefern sich Rennen um Marktanteil.
- Betreiber betonen Sicherheitsbilanz und Nutzen.
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