New York Times uvm. zeigen Elon Musk und Twitter Blue den Finger
Morgen endet für viele Prominente, Journalisten und Politiker eine bisher essenzielle Anzeige, denn sie verlieren das blaue Verifizierungs-Häkchen. Künftig steht das jedem Twitter-Nutzer offen, bisher verifizierte werden auch zur Kasse gebeten. Doch Medien wollen da nicht mitspielen.
Die neue Art der Verifizierung namens Twitter Blue ist im Wesentlichen ein Abonnement, das den blauen Haken für alle sowie auch zusätzliche Features wie das Editieren von bereits verschickten Tweets und noch einiges mehr mit sich bringt. Für Medien und auch Personen des öffentlichen Lebens gibt es keine Ausnahmen, sie müssen wie alle anderen bezahlen.
Laut Elon Musk ist das eine Demokratisierung dieses Verifizierungssystems, Kritiker halten dagegen, dass damit Fake-Konten und Falschinformationen Tür und Tor geöffnet wird.
Der CNN-Reporter Oliver Darcy schreibt auf Twitter (via Neowin), dass er mehrere US-amerikanische Medien und Verlagshäuser kontaktiert habe und wissen wollte, ob sie vorhaben, für Twitter Blue zu bezahlen. Die eindeutige Antwort lautet Nein, alle lehnen eine Bezahl-Verifizierung kategorisch ab.
Auch andere Medien lehnen Blue ab. Die Los Angeles Times teilte mit, dass eine Überprüfung per Twitter Blue "keine Autorität oder Glaubwürdigkeit mehr mit sich bringt". Ähnlich äußerte sich das zu Springer gehörende Politico: "In Zukunft wird ein Häkchen nicht mehr bedeuten, dass man ein verifizierter Journalist ist. Stattdessen bedeutet es einfach, dass man für Vorteile wie längere Tweets und weniger Werbung bezahlt." Weitere Medien, die Blue eine Absage erteilten, sind BuzzFeed, Vox Media (The Verge, Polygon, Recode etc.) und The Washington Post.
Siehe auch:
Laut Elon Musk ist das eine Demokratisierung dieses Verifizierungssystems, Kritiker halten dagegen, dass damit Fake-Konten und Falschinformationen Tür und Tor geöffnet wird.
Der CNN-Reporter Oliver Darcy schreibt auf Twitter (via Neowin), dass er mehrere US-amerikanische Medien und Verlagshäuser kontaktiert habe und wissen wollte, ob sie vorhaben, für Twitter Blue zu bezahlen. Die eindeutige Antwort lautet Nein, alle lehnen eine Bezahl-Verifizierung kategorisch ab.
New York Times, The Washington Post, LA Times lehnen Blue ab
Die renommierte New York Times ließ etwa ausrichten: "Wir haben nicht vor, die monatliche Gebühr für die Verifizierung unserer institutionellen Twitter-Konten zu zahlen." Man wolle Reportern auch keine Kosten für die Verifizierung persönlicher Konten zurückerstatten. Eine mögliche Ausnahme ist, so die NYT, der theoretische, aber "seltene" Fall, dass Twitter Blue für die Berichterstattung erforderlich ist - also etwa, wenn man darüber schreibt.Auch andere Medien lehnen Blue ab. Die Los Angeles Times teilte mit, dass eine Überprüfung per Twitter Blue "keine Autorität oder Glaubwürdigkeit mehr mit sich bringt". Ähnlich äußerte sich das zu Springer gehörende Politico: "In Zukunft wird ein Häkchen nicht mehr bedeuten, dass man ein verifizierter Journalist ist. Stattdessen bedeutet es einfach, dass man für Vorteile wie längere Tweets und weniger Werbung bezahlt." Weitere Medien, die Blue eine Absage erteilten, sind BuzzFeed, Vox Media (The Verge, Polygon, Recode etc.) und The Washington Post.
Zusammenfassung
- Prominente, Journalisten & Politiker verlieren Twitter-Verifizierung.
- Neue Verifizierung namens Twitter Blue ist ein Abonnement.
- Elon Musk bezeichnet das als Demokratisierung.
- US-Medien & Verlagshäuser lehnen Bezahl-Verifizierung ab.
- NYT: Keine Kosten für Verifizierung persönlicher Konten.
- LA Times: Häkchen bedeutet nicht mehr Autorität oder Glaubwürdigkeit.
- Andere Medien wie BuzzFeed, Vox Media & Washington Post lehnen ebenso ab.
Siehe auch:
- Musks neueste Idee für Twitter: Polls & Sichtbarkeit nur noch für Geld
- William Shatner schimpft über blaue Twitter-Haken und Elon Musk
- Elon Musk hat den Wert von Twitter seit der Übernahme halbiert
- Blaue Twitter-Haken: Am 1. April ist Schluss für alte Verifizierungen
- Twitter: Auf Presse-Mails gibt es nur noch Kackhaufen-Emoji als Antwort
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