William Shatner schimpft über blaue Twitter-Haken und Elon Musk
Die größte Änderung für Nutzer, die die Übernahme von Twitter durch Elon Musk mit sich gebracht hat, war die Einführung von Twitter Blue. Das ermöglicht den blauen Verifizierungshaken für alle, und zwar gegen Bezahlung. Das passt bisher verifizierten Nutzern nicht, auch Promis.
Bisher konnten einen blauen Haken nämlich nur Prominente, Journalisten, Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens beantragen und sich somit "ausweisen". Denn mit einer solchen Kennzeichnung wurde auch verhindert, dass sich andere als die entsprechende Person ausgeben.
Das von Elon Musk bzw. unter seiner Führung eingeführte Twitter Blue ergänzte die bisherige Verifizierung und hatte zunächst auch eine Lawine an Fake-Accounts zur Folge. Für eine Weile konnten die Besitzer eines alten blauen Häkchens dieses aber behalten, doch ab nächsten Samstag endet das. Denn ab dem 1. April 2023 müssen auch Politiker, Prominente und Journalisten acht bzw. auf Mobilgeräten elf Euro bezahlen, um einen blauen Haken und dessen Zusatzfeatures zu bekommen.
Nun hat sich mit William Shatner ein zweiter Promi und Twitter-Schwergewicht gegen die Bezahl-Haken gestellt: "Hey @elonmusk, was ist das mit den blauen Häkchen, die verschwinden, wenn wir Twitter nicht bezahlen? Ich bin seit 15 Jahren hier und gebe meine (Zeit) und witzigen Gedanken für umme. Und jetzt sagst du mir, dass ich für etwas bezahlen muss, das du mir umsonst gegeben hast?"
Musk antwortete dem für seine Star-Trek-Rolle als James T. Kirk bekannten Schauspieler und meinte, dass ein Häkchen für alle eine Art Demokratisierung bedeute: "Es geht vielmehr darum, alle gleich zu behandeln. Für Prominente sollte es meiner Meinung nach keine unterschiedlichen Standards geben", so Musk.
Siehe auch:
Das von Elon Musk bzw. unter seiner Führung eingeführte Twitter Blue ergänzte die bisherige Verifizierung und hatte zunächst auch eine Lawine an Fake-Accounts zur Folge. Für eine Weile konnten die Besitzer eines alten blauen Häkchens dieses aber behalten, doch ab nächsten Samstag endet das. Denn ab dem 1. April 2023 müssen auch Politiker, Prominente und Journalisten acht bzw. auf Mobilgeräten elf Euro bezahlen, um einen blauen Haken und dessen Zusatzfeatures zu bekommen.
King und Shatner wehren sich
Das hat Musk und Twitter schon kurz nach der Übernahme des Kurznachrichtendienstes viel Kritik eingebracht. So hat der Bestseller-Autor Stephen King bereits Ende Oktober 2022 gegen den neuen blauen kostenpflichtigen Haken gewettert und sich gegen die ursprünglich geplanten 20 Dollar pro Monat gestellt: "Fuck that, die sollten mich bezahlen", schrieb King an seine 7,1 Millionen Follower.Nun hat sich mit William Shatner ein zweiter Promi und Twitter-Schwergewicht gegen die Bezahl-Haken gestellt: "Hey @elonmusk, was ist das mit den blauen Häkchen, die verschwinden, wenn wir Twitter nicht bezahlen? Ich bin seit 15 Jahren hier und gebe meine (Zeit) und witzigen Gedanken für umme. Und jetzt sagst du mir, dass ich für etwas bezahlen muss, das du mir umsonst gegeben hast?"
Musk antwortete dem für seine Star-Trek-Rolle als James T. Kirk bekannten Schauspieler und meinte, dass ein Häkchen für alle eine Art Demokratisierung bedeute: "Es geht vielmehr darum, alle gleich zu behandeln. Für Prominente sollte es meiner Meinung nach keine unterschiedlichen Standards geben", so Musk.
Zusammenfassung
- Einführung von Twitter Blue: Verifizierungshaken gegen Bezahlung
- Bisher konnten nur Prominente, Journalisten, Politiker den Haken bekommen
- Kritik von Stephen King & William Shatner an neuem Bezahl-Haken
- Musk: "Alle sollten gleich behandelt werden"
- Ab dann müssen auch Promis, Politiker u.a. 8-11 Euro bezahlen
- Weitere Zusatzfeatures für Blue-Nutzer
Siehe auch:
- Elon Musk hat den Wert von Twitter seit der Übernahme halbiert
- Blaue Twitter-Haken: Am 1. April ist Schluss für alte Verifizierungen
- Twitter: Auf Presse-Mails gibt es nur noch Kackhaufen-Emoji als Antwort
- Nicht gerade günstig: Twitter gibt Kosten für Schnittstelle bekannt
- Twitter: Werbekunden laufen in Scharen weg - Umsatz bricht massiv ein
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