E3 2023 abgesagt: Jetzt wird die Spielemesse zu Grabe getragen
Das Comeback der einst bedeutendsten Spielemesse ist gescheitert - die E3 2023 fällt aus. Nach den Absagen vieler großer Publisher werden die Veranstaltung vor Ort sowie alle geplanten Online-Formate ersatzlos gestrichen. Die Zukunft für das Gaming-Event bleibt ungewiss.
Wie der neue Veranstalter ReedPop und die Entertainment Software Association (ESA) bestätigen, wird die Electronic Entertainment Expo (E3) auch in diesem Jahr ausfallen. In einem offiziellen Statement (via IGN) ist die Rede davon, dass interessierte Entwickler Probleme haben, spielbare Demos zur Verfügung zu stellen und zudem finanzielle Schwierigkeiten bzw. Ressourcenengpässe zu einer Absage der Publisher geführt haben.
Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie hat die Messe deutlich an Strahlkraft und Bedeutung in der Branche verloren. Nach einem neuen Besucherrekord im Jahr 2018 wurde die E3 zuletzt 2019 im US-amerikanischen Los Angeles veranstaltet und damals bereits von der Absage des Besuchermagneten Sony überschattet - der Anfang vom Ende. Auch die Online-Ausgabe im Jahr 2021 konnte die Spielemesse mehr schlecht als recht wiederbeleben.
Nach mehr als 27 Jahren steht die E3 somit endgültig vor dem Aus. Zwar sprechen ReedPop und ESA weiterhin von zukünftigen E3-Events, konkrete Details oder gar ein Fokus auf eine mögliche E3 2024 sind allerdings bisher nicht zu erkennen. Ob die Gamescom als eine der wenigen verbleibenden Spielemessen die einstige Stellung der E3 innerhalb der Branche einnehmen oder dem gleichen Schicksal unterliegen wird, bleibt abzuwarten. Bisher stehen die Zeichen auf grün, die Gamescom 2023 soll ab dem 23. August in Köln stattfinden.
Siehe auch:
Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie hat die Messe deutlich an Strahlkraft und Bedeutung in der Branche verloren. Nach einem neuen Besucherrekord im Jahr 2018 wurde die E3 zuletzt 2019 im US-amerikanischen Los Angeles veranstaltet und damals bereits von der Absage des Besuchermagneten Sony überschattet - der Anfang vom Ende. Auch die Online-Ausgabe im Jahr 2021 konnte die Spielemesse mehr schlecht als recht wiederbeleben.
Große Publisher hatten bereits abgesagt
Das diesjährige Comeback stand ebenfalls unter keinem guten Stern. Nicht nur Sony, mittlerweile auch Microsoft, Nintendo und Ubisoft haben der Messe den Rücken gekehrt. Eigene Livestream-Veranstaltungen und alternative Events wie das Summer Game Fest scheinen für die Publisher derzeit deutlich attraktiver zu sein - vor allem finanziell.Nach mehr als 27 Jahren steht die E3 somit endgültig vor dem Aus. Zwar sprechen ReedPop und ESA weiterhin von zukünftigen E3-Events, konkrete Details oder gar ein Fokus auf eine mögliche E3 2024 sind allerdings bisher nicht zu erkennen. Ob die Gamescom als eine der wenigen verbleibenden Spielemessen die einstige Stellung der E3 innerhalb der Branche einnehmen oder dem gleichen Schicksal unterliegen wird, bleibt abzuwarten. Bisher stehen die Zeichen auf grün, die Gamescom 2023 soll ab dem 23. August in Köln stattfinden.
Zusammenfassung
- E3 2023 fällt aus: Absage vor Ort und Online-Formate ersatzlos gestrichen
- Gründe: Schwierigkeiten bei Entwicklern und finanzielle Engpässe
- Seit Beginn der Pandemie hat die Messe an Bedeutung verloren
- Große Publisher (Sony, Microsoft, Nintendo, Ubisoft) kehren der Messe den Rücken
- Zukunft der E3 ungewiss, Gamescom 2023 geplant
Siehe auch:
- Prime Gaming: Diese Spiele & Inhalte verschenkt Amazon im April
- The Last of Us: PC-Portierung ist offenbar eine einzige Katastrophe
- Diablo 4: Karte zeigt, wie gewaltig die Welt des Spiels sein wird
- Activision-Chef zeigt mit dem Finger auf Sony: "Wollen nur verhindern"
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Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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