E3 (1995-2023): Die bekannteste Spielemesse der Welt ist offiziell tot
Die Electronic Entertainment Expo, besser bekannt unter ihrem Kürzel E3, war die mit Abstand bedeutendste Gaming-Messer der Welt. Sie überstand auch so manche Krise, doch die Pandemie hat ihr dann endgültig das Genick gebrochen. Nun wurde die E3 endgültig begraben.
Allerdings kochten die meisten Hersteller zu diesem Zeitpunkt längst ihr eigenes Süppchen und veranstalteten ihre hauseigenen gestreamten Medienevents. Diese gab es zwar auch früher, allerdings gaben viele dennoch der echten Bühne den Vorzug. Die Pandemie gab den meisten aber einen geeigneten Grund, auf eine teure Vor-Ort-Präsenz zu verzichten.
Es war deshalb bereits im Frühjahr dieses Jahres ziemlich klar, dass die E3 keine Zukunft hat. Und das ist nun auch offiziell. Denn wie die Washington Post berichtet, gaben die Veranstalter der Electronic Entertainment Expo bekannt, dass die Messe nun offiziell tot ist.
"Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen die Veranstaltung als zentrales Schaufenster für die US-amerikanische und weltweite Videospielindustrie diente, hat die Entertainment Software Association (ESA) beschlossen, die E3 zu beenden", sagte ESA-Chef Stanley Pierre-Louis.
Pierre-Louis weiter: "Wir wissen, dass die gesamte Branche, Spieler und Entwickler gleichermaßen, große Leidenschaft für die E3 haben. Wir teilen diese Leidenschaft. Wir wissen, dass es schwierig ist, sich von einer so beliebten Veranstaltung zu verabschieden, aber angesichts der neuen Möglichkeiten, die unsere Branche hat, um Fans und Partner zu erreichen, ist es das Richtige, dies zu tun."
Siehe auch:
Rest in Peace, E3
Es ist eine Nachricht, die kaum einen Branchenkenner überraschen dürfte, denn bereits in den letzten beiden Jahren wurde die seit 1995 traditionell in Los Angeles ausgetragene Messe komplett abgesagt. Grund war, wie anfangs erwähnt, die Pandemie, denn während Covid-19 konnte die Messe mehrfach nicht stattfinden. 2021 versuchte man sich zunächst an einem hybriden Modell, ersetzte diese dann aber durch eine wenig erfolgreiche virtuelle Variante.Allerdings kochten die meisten Hersteller zu diesem Zeitpunkt längst ihr eigenes Süppchen und veranstalteten ihre hauseigenen gestreamten Medienevents. Diese gab es zwar auch früher, allerdings gaben viele dennoch der echten Bühne den Vorzug. Die Pandemie gab den meisten aber einen geeigneten Grund, auf eine teure Vor-Ort-Präsenz zu verzichten.
Es war deshalb bereits im Frühjahr dieses Jahres ziemlich klar, dass die E3 keine Zukunft hat. Und das ist nun auch offiziell. Denn wie die Washington Post berichtet, gaben die Veranstalter der Electronic Entertainment Expo bekannt, dass die Messe nun offiziell tot ist.
"Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen die Veranstaltung als zentrales Schaufenster für die US-amerikanische und weltweite Videospielindustrie diente, hat die Entertainment Software Association (ESA) beschlossen, die E3 zu beenden", sagte ESA-Chef Stanley Pierre-Louis.
Pierre-Louis weiter: "Wir wissen, dass die gesamte Branche, Spieler und Entwickler gleichermaßen, große Leidenschaft für die E3 haben. Wir teilen diese Leidenschaft. Wir wissen, dass es schwierig ist, sich von einer so beliebten Veranstaltung zu verabschieden, aber angesichts der neuen Möglichkeiten, die unsere Branche hat, um Fans und Partner zu erreichen, ist es das Richtige, dies zu tun."
Zusammenfassung
- E3 war bedeutendste Gaming-Messe
- Pandemie führte zur endgültigen Absage
- Seit 1995 jährlich in Los Angeles veranstaltet
- 2021 erfolgloser Versuch einer virtuellen Messe
- Hersteller setzen auf eigene gestreamte Events
- ESA-Chef Pierre-Louis bestätigt das Ende der E3
Siehe auch:
Thema:
Neueste Trailer von der E3
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