E3 ohne Big3: Konsolen-Hersteller machen Messe-Revival nicht mit
Nach den Pandemie-Jahren wollte die Gaming-Messe E3 in diesem Jahr endlich wieder voll als richtiges Event durchstarten. Doch daraus wird wohl nichts - denn ausgerechnet die drei großen Anbieter von Konsolen-Plattformen wollen nicht kommen.
Weder Microsoft, Sony noch Nintendo werden an der diesjährigen Electronic Entertainment Expo (E3) teilnehmen, berichtete das Magazin IGN. Für die interessierten Gamer könnte es trotzdem etwas zu sehen geben. Wahrscheinlich werden die fraglichen Unternehmen zeitgleich zur E3 eigene Showcase-Events durchführen - insbesondere bei Microsoft scheint dies fest eingeplant zu sein - nur auf dem Messegelände wird man sie wohl nicht finden.
Offizielle Bestätigungen dessen gibt es derzeit noch nicht, weshalb auch nichts zu den Gründen zu erfahren ist, die die Konsolenhersteller davon abhalten, auf der Veranstaltung ihr Publikum zu suchen. Zumindest was Sony angeht, wäre es aber durchaus eine kleine Überraschung gewesen, wenn das Unternehmen wieder selbst vor Ort gewesen wäre - denn die Japaner hatten sich bereits 2019 wegen eines angeblichen Konflikts mit dem US-Branchenverband Entertainment Software Association, der die Messe veranstaltet, zurückgezogen.
Xbox-Chef Phil Spencer hat kürzlich zumindest klargestellt, dass es seitens Microsoft keine Differenzen mit dem Veranstalter gibt. "Xbox ist im Vorstand der ESA, und ich denke, eine erfolgreiche und gesunde ESA ist entscheidend für das, was wir zu tun versuchen", sagte er. "Wie ich schon sagte, wir sind im Vorstand und wir möchten sicherstellen, dass wir alles tun, was wir können, um die E3 erfolgreich zu machen." Nur eben wohl nicht durch eigene Anwesenheit.
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Offizielle Bestätigungen dessen gibt es derzeit noch nicht, weshalb auch nichts zu den Gründen zu erfahren ist, die die Konsolenhersteller davon abhalten, auf der Veranstaltung ihr Publikum zu suchen. Zumindest was Sony angeht, wäre es aber durchaus eine kleine Überraschung gewesen, wenn das Unternehmen wieder selbst vor Ort gewesen wäre - denn die Japaner hatten sich bereits 2019 wegen eines angeblichen Konflikts mit dem US-Branchenverband Entertainment Software Association, der die Messe veranstaltet, zurückgezogen.
Gelegenheit wäre gut
Anders sieht dies hingegen bei Microsoft aus. Hier dürften viele Spielefreunde fest damit gerechnet haben, die neuesten Entwicklungen anschauen zu können, wenn sie im Juni erstmals nach vielen Jahren ins Los Angeles Convention Center reisen. Da ohnehin viele große Releases von Xbox-Spielen anstehen, wäre die E3 sicherlich auch nicht der schlechteste Ort für eine Präsentation derselben gewesen.Xbox-Chef Phil Spencer hat kürzlich zumindest klargestellt, dass es seitens Microsoft keine Differenzen mit dem Veranstalter gibt. "Xbox ist im Vorstand der ESA, und ich denke, eine erfolgreiche und gesunde ESA ist entscheidend für das, was wir zu tun versuchen", sagte er. "Wie ich schon sagte, wir sind im Vorstand und wir möchten sicherstellen, dass wir alles tun, was wir können, um die E3 erfolgreich zu machen." Nur eben wohl nicht durch eigene Anwesenheit.
Zusammenfassung
- Microsoft, Sony und Nintendo werden nicht an der E3 teilnehmen.
- Trotzdem könnte es für Gamer etwas zu sehen geben.
- Unternehmen werden wahrscheinlich eigene Showcase-Events durchführen.
- Sony hatte sich schon 2019 wegen Konflikt mit Veranstalter zurückgezogen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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