Parkhaus der Zukunft nutzt selbe Technik wie Amazons Versandzentren
Die Effizienz von Parkhäusern ist überschaubar, der Prozess, das Auto abzustellen und abzuholen oft zeitraubend. Jetzt wurde eine spannende Studie angestellt, die moderne Algorithmen zur Roboter-Koordination nutzt, um Fahrzeuge maximal effizient zu parken.
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Die einfache Überlegung: Systeme, die schon lange für den Transport von Kisten und Waren in Lagerhäusern erprobt werden, könnten eine gute Ausgangsbasis für das Parkhaus der Zukunft liefern. Die Forscher ersinnen ein "Gitterwelt" mit mobilen Tabletts, die sich auf Schienen bewegen und Autos transportieren. Das Herzstück des Systems ist dann der zentralisierte Planungsalgorithmus. "Einzigartig an unserem System ist, dass es die Fahrzeuge während der Arbeitszeit automatisch umschichten kann, um eine spätere Abholung zu den geplanten Zeiten zu erleichtern", so Yu laut Techxplorer.
Eine Gitterwelt, der Parkplatztraum (Bild: Guo und Yu)
Die Forscher haben sich bisher auf den theoretischen Aufbau und die Entwicklung des Algorithmus konzentriert, im nächsten Schritt sollen jetzt auch bauliche und mechanische Voraussetzungen erprobt werden: "Wir bauen jetzt einen Prototyp mit Spielzeugfahrzeugen, um die Fähigkeiten unseres Systems zu demonstrieren", so Yu. Bei Erfolg hofft man den Prototyp auf volle Größe zu bringen.
Siehe auch:
Was im Lager gut funktioniert, ist auch im Parkhaus effizient
"Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass wir in Zukunft Runden in einer Garage drehen müssen, um unsere Autos zu parken": Mit diesem Satz fasst Teng Guo, Forscher der Rutgers University, New Jersey, den Antrieb zusammen, der ihn und seinen Kollegen Jingjin Yuzu zu einem interessanten Forschungsprojekt angespornt hat. Sein Labor war dabei in einer ausgezeichneten Ausgangsposition. Unter anderem von Amazon hatte das Team schon in der Vergangenheit für die Entwicklung von Algorithmen zur Koordination von Multi-Roboter-Systemen einen Forschungspreis gewonnen. Der wiederum finanziert die aktuelle Studie jetzt teilweise.
Auf YouTube ansehenDie einfache Überlegung: Systeme, die schon lange für den Transport von Kisten und Waren in Lagerhäusern erprobt werden, könnten eine gute Ausgangsbasis für das Parkhaus der Zukunft liefern. Die Forscher ersinnen ein "Gitterwelt" mit mobilen Tabletts, die sich auf Schienen bewegen und Autos transportieren. Das Herzstück des Systems ist dann der zentralisierte Planungsalgorithmus. "Einzigartig an unserem System ist, dass es die Fahrzeuge während der Arbeitszeit automatisch umschichten kann, um eine spätere Abholung zu den geplanten Zeiten zu erleichtern", so Yu laut Techxplorer.
Eine Gitterwelt, der Parkplatztraum (Bild: Guo und Yu)
Auf den Algorithmus konzentriert
Das entwickelte System verspricht vor allem für Parkvorgänge in dicht besiedelten Städten gleich mehrere Vorteile. Durch den Aufbau können Autos sehr nah beieinander platziert werden, ohne Beschädigungen befürchten zu müssen. Dadurch ist wiederum eine deutliche Steigerung der Kapazität von Parkanlagen möglich. Auch die Gefahr von Diebstahl wird eliminiert, da Menschen der Parkbereich unzugänglich wäre.Die Forscher haben sich bisher auf den theoretischen Aufbau und die Entwicklung des Algorithmus konzentriert, im nächsten Schritt sollen jetzt auch bauliche und mechanische Voraussetzungen erprobt werden: "Wir bauen jetzt einen Prototyp mit Spielzeugfahrzeugen, um die Fähigkeiten unseres Systems zu demonstrieren", so Yu. Bei Erfolg hofft man den Prototyp auf volle Größe zu bringen.
Zusammenfassung
- Forscher entwickeln Algorithmus zur Roboter-Koordination, um Autos effizient zu parken.
- System basiert auf Algorithmen für Transport von Kisten und Waren in Lagerhäusern.
- Autos werden auf mobilen Tabletts auf Schienen transportiert.
- System ermöglicht höhere Kapazität und eliminiert Diebstahlgefahr.
- Forscher bauen Prototyp mit Spielzeugfahrzeugen, um System zu demonstrieren.
- Erfolg könnte Prototyp auf volle Größe bringen.
- System verspricht mehr Effizienz beim Parken in dicht besiedelten Städten.
Siehe auch:
- Erste Level 4-Erlaubnis: KBA genehmigt Mercedes Einparken ohne Fahrer
- Gericht: Fotografieren von Falschparkern ist kein Datenschutzverstoß
- Posse um Park-Verbot für Tesla: Deutsche Behörde rudert zurück
- Parkleitsystem in Frankfurt: Parade-Beispiel für Verwaltungs-Albtraum
- Berlin: Ordnungsamt soll Parktickets bald mit Kamera-Autos scannen
Thema:
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