iCloud wird ab nächster Woche in Deutschland privater & sicherer
Seit Dezember genießen iCloud-User in den USA einen deutlich erweiterten Datenschutz. Jetzt deutet sich an, dass ab der kommenden Woche auch deutsche Nutzer ihre Cloud-Daten privater und sicherer speichern können. Allerdings: Apple behält Zugang zu Metadaten.
Wie der Spiegel berichtet, wird dann die sogenannte Advanced Data Protection (ADP) in neuen Weltregionen, darunter auch Deutschland, zur Verfügung gestellt. Ab diesem Zeitpunkt können Nutzer dann den "erweiterten Datenschutz" für 23 statt bisher 14 Datenkategorien aktivieren. Es verbleiben E-Mails, Kontakte und Kalendereinträge, die auch weiterhin nicht durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert werden - iCloud Mail setzt beispielsweise auf S/MIME-Verschlüsselung. Allerdings: Apple behält weiter Zugriff auf Metadaten wie Dateinamen, Dateigröße und Dateitypen.
Und so ist es bei der Einrichtung nötig, eine von zwei Möglichkeiten zur Wiederherstellung zu wählen, sollte das Zugangsgerät beschädigt werden oder verloren gehen. Neben der Möglichkeit, einen 28-stelligen Schlüssel zu generieren, der im Notfall Zugang gewährt, kann auch ein digitaler Schlüssel an eine vertrauenswürdige Person mit Apple-Gerät geschickt werden. Siehe auch:
Die iCloud wird ab der kommenden Woche besseren Datenschutz bieten
Apple hat in den letzten Jahren damit begonnen, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Daten in der iCloud umzusetzen. Allerdings verfolgt der Konzern nicht den Ansatz, die gesamte Online-Speicher seiner Kunden auf diese Weise abzusichern. Vielmehr wurden bisher häppchenweise einige der 26 Datenschutzkategorien, die Apple für iCloud auflistet, angepasst. In den USA genießen die Nutzer seit Dezember einen noch einmal deutlich erweiterten Schutz, in der nächsten Woche startet der mit dem Release von iOS 16.3 wohl auch hierzulande.Wie der Spiegel berichtet, wird dann die sogenannte Advanced Data Protection (ADP) in neuen Weltregionen, darunter auch Deutschland, zur Verfügung gestellt. Ab diesem Zeitpunkt können Nutzer dann den "erweiterten Datenschutz" für 23 statt bisher 14 Datenkategorien aktivieren. Es verbleiben E-Mails, Kontakte und Kalendereinträge, die auch weiterhin nicht durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert werden - iCloud Mail setzt beispielsweise auf S/MIME-Verschlüsselung. Allerdings: Apple behält weiter Zugriff auf Metadaten wie Dateinamen, Dateigröße und Dateitypen.
Einige Voraussetzungen
Um die ADP mit Mac und iOS-Geräten nutzen zu können, sind allerdings einige Voraussetzungen zu erfüllen. Die erweiterte Verschlüsselung gelingt nur, wenn alle Geräte, die man mit der iCloud verbunden hat, auf dem neuesten Stand sind - iPad und iPhone also auf iOS 16.2 und Mac auf MacOS 13.1. Das gilt ausdrücklich auch für Geräte wie Apple TV, Apple Watch oder HomePod. Die Aktivierung kann dann im Einstellungsmenü unter iCloud erfolgen. Apple beteuert, dass für die entsprechenden Kategorien alle Nachschlüssel gelöscht werden - der Schlüssel liegt dann nur noch auf den festgelegten "Vertrauenswürdigen Geräten".Und so ist es bei der Einrichtung nötig, eine von zwei Möglichkeiten zur Wiederherstellung zu wählen, sollte das Zugangsgerät beschädigt werden oder verloren gehen. Neben der Möglichkeit, einen 28-stelligen Schlüssel zu generieren, der im Notfall Zugang gewährt, kann auch ein digitaler Schlüssel an eine vertrauenswürdige Person mit Apple-Gerät geschickt werden. Siehe auch:
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