2,5 Tonnen schwerer NASA-Satellit aus den 1980ern stürzt auf Erde
Die NASA hat bestätigt, dass ein ausgedienter Satellit aus den 1980er-Jahren in Kürze wieder in die Erdatmosphäre eintreten wird. Größere Schäden durch den Absturz des 2,5 Tonnen Ungetüms sind aber nicht zu erwarten.
Es handelt sich um einen ausgemusterten sogenannten ERB-Satellit (Earth Radiation Budget Satellite) der NASA, der nun fast vier Jahrzehnte im All war. Gestartet wurde der Satellit am 5. Oktober 1984 vom Space Shuttle Challenger.
Er war damals ein wichtiger Teil einer NASA-Mission mit dem Titel "Earth Radiation Budget Experiment (ERBE)" mit drei Satelliten. An Bord befanden sich Instrumente zur Messung des Strahlungshaushalts der Erde und von Bestandteilen der Stratosphäre, einschließlich Ozon.
Eine der wichtigsten Fragen, die der Forschungssatellit beantworten sollte, beschäftigte sich dabei mit dem Energiehaushalt der Sonne, dem Gleichgewicht zwischen der von der Sonne absorbierten und abgestrahlten Energiemenge. Damit wurden auch Klimabeobachtungen gemacht und Wettermuster erkannt. Laut Schätzungen wird der Wiedereintritt in die Atmosphäre in der Nacht zu Sonntag, 8. Januar, stattfinden. Derzeit gehen die Wissenschaftler davon aus, dass der größte Teil des Satelliten auf seinem Weg durch die Atmosphäre verglühen wird.
Einige der Komponenten werden den Wiedereintritt allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit überstehen. Das Risiko, dass jemand auf der Erde zu Schaden kommt, ist aber laut der NASA gering.
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Er war damals ein wichtiger Teil einer NASA-Mission mit dem Titel "Earth Radiation Budget Experiment (ERBE)" mit drei Satelliten. An Bord befanden sich Instrumente zur Messung des Strahlungshaushalts der Erde und von Bestandteilen der Stratosphäre, einschließlich Ozon.
Zehnmal länger im Einsatz als gedacht
21 Jahre lang untersuchte der ERBS dann aktiv, wie die Erde Energie von der Sonne absorbiert und abstrahlt, und führte Messungen von stratosphärischem Ozon, Wasserdampf, Stickstoffdioxid und Aerosolen durch. Dann wurde der Satellit im Jahr 2005 ausgemustert. Ursprünglich hatten die Forscher damit gerechnet, dass man nur rund zwei Jahre Daten sammeln kann.Eine der wichtigsten Fragen, die der Forschungssatellit beantworten sollte, beschäftigte sich dabei mit dem Energiehaushalt der Sonne, dem Gleichgewicht zwischen der von der Sonne absorbierten und abgestrahlten Energiemenge. Damit wurden auch Klimabeobachtungen gemacht und Wettermuster erkannt. Laut Schätzungen wird der Wiedereintritt in die Atmosphäre in der Nacht zu Sonntag, 8. Januar, stattfinden. Derzeit gehen die Wissenschaftler davon aus, dass der größte Teil des Satelliten auf seinem Weg durch die Atmosphäre verglühen wird.
Einige der Komponenten werden den Wiedereintritt allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit überstehen. Das Risiko, dass jemand auf der Erde zu Schaden kommt, ist aber laut der NASA gering.
Zusammengefasst
- Der Satellit ERBS kehrt nach fast 40 Jahren im All in die Atmosphäre zurück.
- Er untersuchte den Energiehaushalt der Erde und den Ozongehalt in der Stratosphäre.
- Der Satellit wurde 2005 ausgemustert, obwohl ursprünglich nur mit einer Datensammlung von etwa zwei Jahren gerechnet wurde.
- Der ERBS diente der Erforschung von Klima und Wettermustern.
- Der Wiedereintritt in die Atmosphäre wird voraussichtlich am 8. Januar stattfinden und das Risiko für Schäden an der Erde ist gering.
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