Radikale Preissenkungen: Samsung im Speichermarkt auf dem Kriegsfuß
Samsung will sich im kommenden Jahr als Preisbrecher betätigen, um trotz sinkender Nachfrage seinen Marktanteil im Markt für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher zu steigern. Während andere Hersteller versuchen, die Preise stabil zu halten, wird Samsung die Preise drastisch senken.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der Speicherhersteller berichtet, erwarten Beobachter, dass Samsung Anfang 2023 "radikale Preissenkungen" plant, um seinen Marktanteil im Speichermarkt weiter auszubauen. Samsung werde damit nicht die gleichen Schritte machen, wie die Konkurrenz - sondern genau das Gegenteil.
Samsung hat diese Taktik schon früher mehrfach verfolgt. Man senkte die Preise, während die anderen Speicherhersteller krampfhaft versuchten, die Preise im Markt zu stabilisieren, um Verluste zu vermeiden. Auch dieses Mal, soll es trotz der stark gesunkenen Nachfrage wieder so sein, dass Samsung Verluste in Kauf nimmt, um von den Schwierigkeiten der anderen Anbieter zu profitieren.
Erst kürzlich hatte man während der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen deutlich gemacht, dass das Unternehmen die Ausgaben für Speicherproduktion hochhalten oder gar steigern will. Laut einem Bericht von BusinessKorea plant der koreanische Konzern derzeit den Bau von neuen Produktionslinien für DRAM-Speicher in Südkorea.
Samsung kann sich dies vor allem deshalb erlauben, weil der Konzern mit einer Vielzahl von Produktsparten extrem breit aufgestellt ist und die möglichen Verluste aus dem Speichergeschäft so leichter abfedern kann als die Konkurrenten, die meist nur in einem bestimmten Segment aktiv sind.
Siehe auch:
Konkurrenten versuchen Preise zu stabilisieren, Samsung grätscht dazwischen
Während der ebenfalls in Südkorea heimische Konkurrent SK Hynix und der US-Anbieter Micron derzeit ihre Produktionsmengen senken, um die Preise stabil zu halten, und andererseits ihre Ausgaben für den Ausbau von Kapazitäten und die Pflege ihrer Anlagen zu senken versuchen, will Samsung zum Angriff übergehen.Samsung hat diese Taktik schon früher mehrfach verfolgt. Man senkte die Preise, während die anderen Speicherhersteller krampfhaft versuchten, die Preise im Markt zu stabilisieren, um Verluste zu vermeiden. Auch dieses Mal, soll es trotz der stark gesunkenen Nachfrage wieder so sein, dass Samsung Verluste in Kauf nimmt, um von den Schwierigkeiten der anderen Anbieter zu profitieren.
Erst kürzlich hatte man während der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen deutlich gemacht, dass das Unternehmen die Ausgaben für Speicherproduktion hochhalten oder gar steigern will. Laut einem Bericht von BusinessKorea plant der koreanische Konzern derzeit den Bau von neuen Produktionslinien für DRAM-Speicher in Südkorea.
Samsung kann sich dies vor allem deshalb erlauben, weil der Konzern mit einer Vielzahl von Produktsparten extrem breit aufgestellt ist und die möglichen Verluste aus dem Speichergeschäft so leichter abfedern kann als die Konkurrenten, die meist nur in einem bestimmten Segment aktiv sind.
Siehe auch:
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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