Samsung: GDDR7-Speicher für Grafikkarten steigert Bandbreite extrem
Samsung hat nach eigenen Angaben bereits damit begonnen, die nächste Generation von Speicherchips für Grafikkarten zu fertigen. Der sogenannte GDDR7-Speicher soll unter anderem eine Verdopplung der Speicherbandbreiten mit sich bringen.
Wie Samsung jüngst laut Tom's Hardware verlauten ließ, läuft bei dem koreanischen Elektronikkonzern bereits die Fertigung erster GDDR7-Chips. Diese sorgen unter anderem für eine erhebliche Steigerung des Durchsatzes von derzeit 18 Gbps bei GDDR6-Speicher auf künftig ganze 36 Gbps.
Bei einer Anbindung über einen 384-Bit-Bus würde sich so theoretisch eine Speicherbandbreite von beeindruckenden 1,728 TB/s ergeben. Selbst die neue Nvidia GeForce RTX 4090 erreicht aktuell maximal "nur" 1 TB/s, sodass die Hersteller von Grafikchips mit GDDR7 offensichtlich mehr als genug Spielraum erhalten, um wachsende Datenmengen zu bewältigen, ohne die Bus-Breite zu erhöhen.
Samsung sieht sich nach eigenen Angaben als führender Hersteller bei den GPU-Speicherchips, auch weil das Unternehmen seine Investitionen trotz derzeit sehr schwieriger Marktlage nicht reduzieren will. Stattdessen ist ein weiterer Ausbau der Fertigungskapazitäten vorgesehen, mit dem man innerhalb der nächsten fünf Jahre rund 50 Prozent mehr Kapazitäten für hochmoderne Chips aller Art schaffen will.
Man sei sich zwar im Klaren darüber, dass die Situation derzeit extrem angespannt sei, doch sei kein Abweichen vom derzeit eingeschlagenen Kurs vorgesehen, hieß es von einem Marketing-Mitarbeiter der Speichersparte von Samsung. Stattdessen stelle man sich auf langfristiges Wachstum ein, um so besser dazustehen, wenn die aktuelle Krise überwunden ist.
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Bei einer Anbindung über einen 384-Bit-Bus würde sich so theoretisch eine Speicherbandbreite von beeindruckenden 1,728 TB/s ergeben. Selbst die neue Nvidia GeForce RTX 4090 erreicht aktuell maximal "nur" 1 TB/s, sodass die Hersteller von Grafikchips mit GDDR7 offensichtlich mehr als genug Spielraum erhalten, um wachsende Datenmengen zu bewältigen, ohne die Bus-Breite zu erhöhen.
Höhere Speicherbandbreite macht Verzicht auf teurere Platinen möglich
Für die Hersteller ergibt sich daraus der Vorteil, dass keine Investitionen in noch komplexere PCBs nötig sind, was sich negativ auf die ohnehin schon hohen Grafikkartenpreise auswirken würde. Die neuen Speicherchips für Grafikkarten dürften ab dem nächsten Jahr auf ersten fertigen Produkten landen, sodass dann mit einer erneuten Performance-Steigerung zu rechnen ist.Samsung sieht sich nach eigenen Angaben als führender Hersteller bei den GPU-Speicherchips, auch weil das Unternehmen seine Investitionen trotz derzeit sehr schwieriger Marktlage nicht reduzieren will. Stattdessen ist ein weiterer Ausbau der Fertigungskapazitäten vorgesehen, mit dem man innerhalb der nächsten fünf Jahre rund 50 Prozent mehr Kapazitäten für hochmoderne Chips aller Art schaffen will.
Man sei sich zwar im Klaren darüber, dass die Situation derzeit extrem angespannt sei, doch sei kein Abweichen vom derzeit eingeschlagenen Kurs vorgesehen, hieß es von einem Marketing-Mitarbeiter der Speichersparte von Samsung. Stattdessen stelle man sich auf langfristiges Wachstum ein, um so besser dazustehen, wenn die aktuelle Krise überwunden ist.
Siehe auch:
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