Samsung senkt Preise für DDR4-Arbeitsspeicher
Gute Nachrichten für uns als Kunden: Samsung soll die Preise für seine DDR4-Speichermodule in der kommenden Zeit nach unten korrigieren. Der koreanische Konzern will angeblich auf diese Weise die Nachfrage ankurbeln und den "Abschied" von DDR3-Arbeitsspeicher beschleunigen.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der PC-Industrie berichtet, hat Samsung kürzlich begonnen, die Preise für DDR4-Speicher aus seiner Produktion zu senken. Der Elektronikkonzern will so dafür sorgen, dass mehr Kunden unter den PC-Herstellern DDR4-Module ordern und im Gegenzug auf den alten DDR3-Speicher verzichten.
Unter anderem soll Asus auf Lagerbeständen einer halben Jahresproduktion sitzen, die der taiwanische Hersteller wie andere Anbieter jetzt wahrscheinlich händeringend abzusetzen versucht. Im Arbeitsspeicher-Markt manifestiert sich derzeit auf breiter Sicht ein Abwärtstrend bei den Preisen.
So sind die Vertragspreise für 4Gb-DDR4-Module allein im Juli um acht Prozent gefallen. Für die Endkunden bedeutet dies, dass sie sich ebenfalls auf sinkende Preise einstellen können - sofern sie sich den Speicher angesichts von Inflation und Energiekrise überhaupt selbst noch leisten können. Für das dritte Quartal erwarten Marktbeobachter derzeit einen Rückgang der DRAM-Preise um rund 15 Prozent.
Sowohl Samsung als auch SK Hynix wollen ihre bisher für DDR3-Speicher verwendeten Produktionslinien in den kommenden Monaten abschalten. Künftig sollen dort dann DDR5-Module vom Band laufen, schließlich läuft derzeit die Umstellung des neuen, deutlich schnelleren Speicher auf Hochtouren.
Siehe auch: Samsung will Produktion von DDR3-Arbeitsspeicher auslaufen lassen
DDR3-Produktion wird zurückgefahren
Gleichzeitig fährt Samsung die Fertigung von DDR3-Speicher immer weiter zurück, schließlich plant man schon bald das komplette Produktionsende für Speichermodule auf Basis des alten Standards. Samsung reagiert mit den Preissenkungen gleichzeitig wohl auch auf die nachlassende Nachfrage, da die PC-Hersteller derzeit massive Probleme haben, ihre Produkte loszuwerden.Unter anderem soll Asus auf Lagerbeständen einer halben Jahresproduktion sitzen, die der taiwanische Hersteller wie andere Anbieter jetzt wahrscheinlich händeringend abzusetzen versucht. Im Arbeitsspeicher-Markt manifestiert sich derzeit auf breiter Sicht ein Abwärtstrend bei den Preisen.
So sind die Vertragspreise für 4Gb-DDR4-Module allein im Juli um acht Prozent gefallen. Für die Endkunden bedeutet dies, dass sie sich ebenfalls auf sinkende Preise einstellen können - sofern sie sich den Speicher angesichts von Inflation und Energiekrise überhaupt selbst noch leisten können. Für das dritte Quartal erwarten Marktbeobachter derzeit einen Rückgang der DRAM-Preise um rund 15 Prozent.
Sowohl Samsung als auch SK Hynix wollen ihre bisher für DDR3-Speicher verwendeten Produktionslinien in den kommenden Monaten abschalten. Künftig sollen dort dann DDR5-Module vom Band laufen, schließlich läuft derzeit die Umstellung des neuen, deutlich schnelleren Speicher auf Hochtouren.
Siehe auch: Samsung will Produktion von DDR3-Arbeitsspeicher auslaufen lassen
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Samsungs Aktienkurs in Euro
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