Dwarf Fortress: 20 Jahre altes Spiel feiert auf Steam Sensationserfolg
Es ist die vielleicht ungewöhnlichste Gaming-Erfolgsgeschichte des Jahres: Denn aktuell steht ein Spiel an der Spitze der Steam-Charts, das im Grunde 20 Jahre alt ist und in seiner Urfassung zu den sperrigsten ASCII-Spielen aller Zeiten zählt: Dwarf Fortress.
Es ist nicht gerade einfach, die Faszination eines Spiels zu beschreiben, das in seiner ursprünglichen Form alles andere als schön aussah, dessen Tiefgang Casual-Gamer erschlagen dürfte und das nerdiger nicht sein könnte. Slaves to Armok II: Dwarf Fortress, wie das Spiel vollständig heißt (mittlerweile auf Steam aber offiziell nur noch als Dwarf Fortress auftritt), hat seit seiner Veröffentlichung auf Steam am 6. Dezember sage und schreibe 300.000 Einheiten verkauft. Tendenz: steigend.
Dwarf Fortress bringt in der Steam-Version verbesserte Grafik mit, bietet zahlreiche Komfortverbesserungen und hat auch ein Tutorial. Entsprechend griffen nicht nur langjährige Spieler zu, sondern auch Neulinge. Publisher Kitfox Games und Entwickler Bay 12 Games haben eigenen Angaben nach in den ersten 24 Stunden so viele Keys verkauft, wie man für die ersten zwei Monate vorhergesagt hat. Aktuell sind es mehrere Hunderttausend.
Das Erstaunliche an Dwarf Fortress ist auch, dass die beiden Brüder Tarn und Zach Adams das Spiel zwei Jahrzehnte als Freeware bereitgestellt haben. Aktuell haben die beiden laut PC Gamer etwa sechs Millionen Dollar eingenommen (abzüglich der Zahlungen an den Publisher und einige Helfer bei der Steam-Version).
"Es ist einfach eine Menge Geld, aber es ist auch für 20 Jahre. Wenn man das durch 20 teilt, kommt man wieder in den normalen Gehaltsbereich für Entwickler. Was natürlich immer noch ziemlich hoch ist", sagte Tarn Adams. Sein Bruder Zach scherzte: "Wir haben eine narrensichere Methode gefunden, unser Geld zu sparen, nämlich 20 Jahre lang nichts zu verkaufen und dann alles auf einmal zu verdienen."
Siehe auch:
Dwarf Fortress? Ja!
Ein Steam-Nutzer, der offenbar nicht viel Ahnung von der fanatischen Anhängerschaft von Dwarf Fortress hatte, fragte sich in einem Steam-Beitrag: "Haben all diese Leute 25 Jahre lang kostenlos DF gespielt und nur auf eine Gelegenheit gewartet, 30 Dollar zu bezahlen?" Die Antwort von mittlerweile tausenden Nutzern ist ein schlichtes "Yes" (und nur das).Dwarf Fortress Steam Edition: Launch-Trailer zum Sensationsspiel
Dwarf Fortress bringt in der Steam-Version verbesserte Grafik mit, bietet zahlreiche Komfortverbesserungen und hat auch ein Tutorial. Entsprechend griffen nicht nur langjährige Spieler zu, sondern auch Neulinge. Publisher Kitfox Games und Entwickler Bay 12 Games haben eigenen Angaben nach in den ersten 24 Stunden so viele Keys verkauft, wie man für die ersten zwei Monate vorhergesagt hat. Aktuell sind es mehrere Hunderttausend.
Das Erstaunliche an Dwarf Fortress ist auch, dass die beiden Brüder Tarn und Zach Adams das Spiel zwei Jahrzehnte als Freeware bereitgestellt haben. Aktuell haben die beiden laut PC Gamer etwa sechs Millionen Dollar eingenommen (abzüglich der Zahlungen an den Publisher und einige Helfer bei der Steam-Version).
"Es ist einfach eine Menge Geld, aber es ist auch für 20 Jahre. Wenn man das durch 20 teilt, kommt man wieder in den normalen Gehaltsbereich für Entwickler. Was natürlich immer noch ziemlich hoch ist", sagte Tarn Adams. Sein Bruder Zach scherzte: "Wir haben eine narrensichere Methode gefunden, unser Geld zu sparen, nämlich 20 Jahre lang nichts zu verkaufen und dann alles auf einmal zu verdienen."
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