Überraschende Wende: San Francisco erlaubt doch keine Killer-Roboter
In den vergangenen Wochen sorgten die umstrittenen Pläne der Polizei in San Francisco international für viel Aufsehen. Denn das SFPD wollte - im äußersten Notfall - die Befugnis haben, Roboter bewaffnen zu dürfen. Diese wurde zunächst erteilt, doch nun wieder einkassiert.
Ende November hat die zuständige Aufsichtsbehörde, das Board of Supervisors, einen Vorschlag des San Francisco Police Department (SFPD) genehmigt, bei dem die Polizei die Erlaubnis bekommt, ferngesteuerte Roboter mit Waffen auszustatten. Der Antrag wurde mit acht zu drei Stimmen durchgewinkt und das, obwohl es massive Proteste von Bürgerrechtsorganisationen gab.
Die Abstimmung war notwendig geworden, weil der Staat Kalifornien ein Gesetz beschlossen hat, das Behörden zwingt, den genauen Verwendungszweck von militärischer Ausrüstung bei der Polizei zu definieren. Das SFPD wollte deshalb eine Erlaubnis erwirken, Roboter mit Sprengstoff auszurüsten, um "gewalttätige, bewaffnete oder gefährliche Verdächtige zu kontaktieren, außer Gefecht setzen oder desorientieren" zu dürfen, und zwar für den Fall, dass Leben auf dem Spiel stehen und keine anderen Maßnahmen möglich sind.
Von den Versicherungen der SFPD und sonstiger Befürworter ließen sich die Kritiker nicht besänftigen und verwiesen darauf, dass man solche Roboter leicht missbrauchen könnte. Das letzte Wort ist hier aber noch nicht gesprochen. Denn der Antrag wurde in seiner derzeitigen Form abgelehnt, damit wurden "Killer-Roboter" bis auf Weiteres untersagt. Der ursprüngliche Vorschlag wurde damit zurückgeschickt, er könnte jedoch in angepasster Form zurückkehren.
Siehe auch:
Abstimmungsergebnis umgedreht
Diese haben nun offenbar doch Früchte getragen. Denn in einer zweiten vorgeschriebenen Abstimmungsrunde wurde das Ergebnis komplett umgedreht, nun stimmten acht Mitglieder des Gremiums dagegen, drei dafür. Laut dem San Francisco Chronicle ist das eine ziemlich ungewöhnliche Wendung. Denn in der Regel sind solche zweiten Runden reine Formalität und spiegeln exakt das Ergebnis der ersten wider.Die Abstimmung war notwendig geworden, weil der Staat Kalifornien ein Gesetz beschlossen hat, das Behörden zwingt, den genauen Verwendungszweck von militärischer Ausrüstung bei der Polizei zu definieren. Das SFPD wollte deshalb eine Erlaubnis erwirken, Roboter mit Sprengstoff auszurüsten, um "gewalttätige, bewaffnete oder gefährliche Verdächtige zu kontaktieren, außer Gefecht setzen oder desorientieren" zu dürfen, und zwar für den Fall, dass Leben auf dem Spiel stehen und keine anderen Maßnahmen möglich sind.
Von den Versicherungen der SFPD und sonstiger Befürworter ließen sich die Kritiker nicht besänftigen und verwiesen darauf, dass man solche Roboter leicht missbrauchen könnte. Das letzte Wort ist hier aber noch nicht gesprochen. Denn der Antrag wurde in seiner derzeitigen Form abgelehnt, damit wurden "Killer-Roboter" bis auf Weiteres untersagt. Der ursprüngliche Vorschlag wurde damit zurückgeschickt, er könnte jedoch in angepasster Form zurückkehren.
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema Forschung
- Mova S70 Roller: Mittelklasse-Saugroboter mit starker Ausstattung
- Lernroboter Tale-Bot Pro: Kreativität spart Investition in Zubehör
- PC10 und PC20: Pool-Roboter von Botlife für den Sommer im Vergleich
- Botlife PC10: Einfacher Poolroboter mit Programmbetrieb im Test
- Wybot B1: Kompakter und günstiger Pool-Roboter im Test
LEGO Mindstorms im Preis-Check
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
- Microsoft Surface Pro 13-Zoll: Das ist das Tablet mit Snapdragon X2 Elite
- Google will Android-Entwickler für Zugang zum App-Code bezahlen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen