100-Meter-Sprint: Roboter Cassie stellt offiziell neuen Weltrekord auf
Ein Roboter namens "Cassie" hat einen neuen Rekord im 100-Meter-Sprint aufgestellt. Die Bestzeit gilt zumindest in der Roboter-Klasse, an einen Menschen kommt das System, das die Strecke in 24,73 Sekunden bewältige, noch nicht heran.
Entwickelt wurde Cassie von Agility Robotics, einem Spin-off-Unternehmen der Oregon State University. Dabei setzten die Ingenieure und Informatiker durchaus Maßstäbe bei der Arbeit an Robotern, die auf zwei Beinen laufen können. Der Roboter lief im vergangenen Jahr bereits eine Jogging-Strecke über 5 Kilometer binnen 53 Minuten.
Cassie von Agility Robotics
Der Sprint ist allerdings eine weitere Herausforderung, die eine ordentliche Weiterentwicklung erforderte. Denn um mit der Leistung einen echten Guinness-Weltrekord aufzustellen, muss Cassie nicht nur die 100-Meter-Bahn zügig hinter sich bringen. Verlangt wird auch, dass der Roboter aus dem Stand startet und nach dem Zieleinlauf auch stehenbleibt, ohne umzufallen. Was für Menschen eine völlig triviale Aufgabe ist, erfordert bei Robotern deutlich mehr Arbeit.
Da man nun diese Aufgabe bewältigt hat, kann man sich der weiteren Optimierung der Bewegungsabläufe widmen. Das sollte relativ zügig zu deutlich höheren Geschwindigkeiten führen. Guinness World Records wies in einer Würdigung der Leistung darauf hin, dass es auch andere Rekorde von sich schnell bewegenden Robotern gibt. Aber da dieser auf einer standardmäßigen, von Menschen ausgeführten Wettbewerbsaufgabe basiert, sei er ein "konkreter Meilenstein für die Fortbewegung von Robotern und ihre Fähigkeiten in der realen Welt".
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Cassie von Agility Robotics
Der Sprint ist allerdings eine weitere Herausforderung, die eine ordentliche Weiterentwicklung erforderte. Denn um mit der Leistung einen echten Guinness-Weltrekord aufzustellen, muss Cassie nicht nur die 100-Meter-Bahn zügig hinter sich bringen. Verlangt wird auch, dass der Roboter aus dem Stand startet und nach dem Zieleinlauf auch stehenbleibt, ohne umzufallen. Was für Menschen eine völlig triviale Aufgabe ist, erfordert bei Robotern deutlich mehr Arbeit.
Der Rekord-Lauf des Roboters "Cassie"
Anhalten ist schwierig
"Das Starten und Anhalten im Stehen ist schwieriger als das Laufen, ähnlich wie das Starten und Landen eines Flugzeugs schwieriger ist als das Fliegen", sagte Alan Fern, Professor für Künstliche Intelligenz. Damit das gelingt, mussten die Entwickler ein zweites KI-System integrieren, das sich ausschließlich mit der Aufgabe des stabilen Anhaltens beschäftigte.Da man nun diese Aufgabe bewältigt hat, kann man sich der weiteren Optimierung der Bewegungsabläufe widmen. Das sollte relativ zügig zu deutlich höheren Geschwindigkeiten führen. Guinness World Records wies in einer Würdigung der Leistung darauf hin, dass es auch andere Rekorde von sich schnell bewegenden Robotern gibt. Aber da dieser auf einer standardmäßigen, von Menschen ausgeführten Wettbewerbsaufgabe basiert, sei er ein "konkreter Meilenstein für die Fortbewegung von Robotern und ihre Fähigkeiten in der realen Welt".
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