Amazon stoppt Entwicklung und Tests der Stadtauslieferungs-Roboter
Amazon beendet überraschend den Test seines Liefer-Roboters namens "Scout". Der kleine Roboter war seit rund drei Jahren im Testbetrieb in den USA im Einsatz, doch erfüllte er nicht die Erwartungen des Konzerns. Nun wird das Projekt eingestampft.
Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters und bezieht sich dabei auf eine kurze Erklärung, die Amazon in der zurückliegenden Woche veröffentlicht hat. Demnach möchte das Unternehmen den Test von Scout nicht weiterführen und zieht alle Mitarbeiter von dem Projekt ab.
"Während unseres begrenzten Scout-Feldtests arbeiteten wir daran, ein einzigartiges Liefererlebnis zu schaffen, erfuhren aber durch das Feedback, dass es Aspekte des Programms gab, die nicht den Bedürfnissen der Kunden entsprachen", so Amazon. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern noch von einer Ausweitung der Tests in Europa gesprochen.
Für die Erprobung des Auslieferungs-Roboters waren zuletzt mehr als 400 Mitarbeiter bei Amazon tätig. Roboter Scout, eine autonome kleine Liefereinheit, war darauf ausgerichtet, zum Beispiel in Innenstädten selbstständig zu einem Kunden zu fahren, der sich dann seine Bestellung aus dem kleinen Transporter nehmen konnte. Der Scout war bislang unter anderem in Seattle, Washington sowie in Kalifornien im Einsatz.
Eine Amazon-Sprecherin erklärte, man werde das Projekt aber nicht ganz aufgegeben. Was der Konzern nun mit dem Roboter vorhat, wurde aber noch nicht verraten.
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"Während unseres begrenzten Scout-Feldtests arbeiteten wir daran, ein einzigartiges Liefererlebnis zu schaffen, erfuhren aber durch das Feedback, dass es Aspekte des Programms gab, die nicht den Bedürfnissen der Kunden entsprachen", so Amazon. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern noch von einer Ausweitung der Tests in Europa gesprochen.
Für die Erprobung des Auslieferungs-Roboters waren zuletzt mehr als 400 Mitarbeiter bei Amazon tätig. Roboter Scout, eine autonome kleine Liefereinheit, war darauf ausgerichtet, zum Beispiel in Innenstädten selbstständig zu einem Kunden zu fahren, der sich dann seine Bestellung aus dem kleinen Transporter nehmen konnte. Der Scout war bislang unter anderem in Seattle, Washington sowie in Kalifornien im Einsatz.
Neuausrichtung geplant?
Der vollelektrische Scout hat in etwa die Größe einer kleinen Kühlbox und kann im Schritttempo über die Bürgersteige rollen und autonom Hindernisse umfahren. Der Test-Einsatz habe laut Amazon aber gezeigt, dass Scout nicht das ist, was sich Kunden wünschen. Das Projekt sei an dem Kundenbedürfnis vorbeigelaufen und benötige daher eine komplette Neuausrichtung. Laut Reuters wird Amazon die Live-Tests stoppen und das Programm zurückfahren. Das Team werde in Kürze in anderen Unternehmensbereichen neu aufgeteilt.Eine Amazon-Sprecherin erklärte, man werde das Projekt aber nicht ganz aufgegeben. Was der Konzern nun mit dem Roboter vorhat, wurde aber noch nicht verraten.
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