Riesige Struktur im All entdeckt, die wir uns nicht erklären können
Schauen wir uns das All im großen Maßstab an, ist die Materie überall relativ gleichmäßig verteilt - so die bisherigen Annahmen. Eine neue gigantische Struktur, die jetzt entdeckt wurde, will nicht zu den bisher gültigen Theorien passen. Die Forscher rätseln.
Ein Team der University of Central Lancashire (UCLan) hat mittlerweile die zweite ultragroße Struktur im fernen Universum entdeckt, die unsere grundlegenden Annahmen über die Kosmologie infrage stellt. Auf Basis unserer Beobachtungen und Annahmen zur Verteilung von Materie galt bisher eine theoretische Obergrenze von 1,2 Milliarden Lichtjahren für die größten Strukturen des Universums. Der "Große Ring", wie die britischen Forscher ihre neueste Entdeckung taufen, ist 1,3 Milliarden Lichtjahre groß.
"Nach den derzeitigen kosmologischen Theorien hielten wir Strukturen in dieser Größenordnung nicht für möglich. Wir konnten vielleicht eine einzige extrem große Struktur in unserem gesamten beobachtbaren Universum erwarten. Doch der Große Ring und der Riesenbogen sind zwei riesige Strukturen, die sogar kosmologische Nachbarn sind, was außerordentlich faszinierend ist", so die Entdeckerin und Kosmologin Alexia Lopez.
Wie Lopez betont, sieht sie in der Existenz der entdeckten Mega-Strukturen aktuell noch ein großes kosmologisches Rätsel - vor allem auch, weil sich diese auch noch in derselben kosmischen Region befinden. "Ihre übergroßen Ausmaße, ihre besondere Form und ihre kosmologische Nähe müssen uns etwas Wichtiges sagen - aber was genau?", so die Forscherin
Siehe auch:
Mysteriöse Materie-Ansammlung im Universum
Bei einem Blick auf die Erde und ihre nähere Umgebung könnte man auf die Idee kommen, dass sich Materie gerne konzentriert und dazwischen große Leere herrscht. Was im Maßstab des Sonnensystems und von Galaxien funktioniert, stellt sich auf kosmischer Eben aber anders dar: In alle Richtungen, in die wir blicken, scheint die Materie relativ gleichmäßig verteilt zu sein. Doch neue Beobachtungen passen nicht zu bisher gültigen Theorien.Ein Team der University of Central Lancashire (UCLan) hat mittlerweile die zweite ultragroße Struktur im fernen Universum entdeckt, die unsere grundlegenden Annahmen über die Kosmologie infrage stellt. Auf Basis unserer Beobachtungen und Annahmen zur Verteilung von Materie galt bisher eine theoretische Obergrenze von 1,2 Milliarden Lichtjahren für die größten Strukturen des Universums. Der "Große Ring", wie die britischen Forscher ihre neueste Entdeckung taufen, ist 1,3 Milliarden Lichtjahre groß.
"Nach den derzeitigen kosmologischen Theorien hielten wir Strukturen in dieser Größenordnung nicht für möglich. Wir konnten vielleicht eine einzige extrem große Struktur in unserem gesamten beobachtbaren Universum erwarten. Doch der Große Ring und der Riesenbogen sind zwei riesige Strukturen, die sogar kosmologische Nachbarn sind, was außerordentlich faszinierend ist", so die Entdeckerin und Kosmologin Alexia Lopez.
Wie Lopez betont, sieht sie in der Existenz der entdeckten Mega-Strukturen aktuell noch ein großes kosmologisches Rätsel - vor allem auch, weil sich diese auch noch in derselben kosmischen Region befinden. "Ihre übergroßen Ausmaße, ihre besondere Form und ihre kosmologische Nähe müssen uns etwas Wichtiges sagen - aber was genau?", so die Forscherin
Zusammenfassung
- Materie im All bisher als gleichmäßig verteilt angenommen
- Neue Struktur passt nicht zu bestehenden Theorien
- UCLan-Team findet zweite ultragroße Struktur
- Großer Ring misst 1,3 Milliarden Lichtjahre
- Forscherin Lopez sieht in Mega-Strukturen ein spannendes Rätsel
Siehe auch:
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