Amazon bietet 2$ pro Monat, um Phone-Traffic überwachen zu dürfen
Daten gegen Geld. Das ist das relativ simple Angebot, das Amazon einigen seiner Kunden in den USA dieser Tage macht. Denn das Unternehmen hat ein Programm mit dem Namen Ad Verification gestartet, dieses trackt, wie und wo Kunden auf ihren Smartphones Werbung sehen.
Das Tracken von Nutzern ist mittlerweile zu Recht verpönt bzw. gibt es immer strengere Datenschutzgesetze, damit das nicht ganz so einfach geht. Wenn sich ein Kunde explizit dazu bereit erklärt, dann spricht aber wenig bis nichts dagegen. Und das ist es im Wesentlichen auch, was Amazon derzeit macht.
Denn der Versandhändler und Internet-Riese hat das sogenannte Ad Verification-Programm gestartet (via Business Insider), und das ermöglicht Amazon eine ziemlich weitreichende Überwachung der Teilnehmer-Smartphones - auf deren freiwilliger Basis natürlich. Getrackt werden Werbeanzeigen, und zwar was Teilnehmer sehen sowie wann und wo sie etwas angezeigt bekommen. Dazu gehören Amazons eigene Anzeigen und jene von Drittanbietern auf der Plattform.
Dafür werden Teilnehmer mit zwei Dollar im Monat entlohnt, allerdings ist das derzeit nur auf Einladung möglich (in den USA und Großbritannien). Wer noch keinen Zugang hat, kann sich in eine Warteliste eintragen. Das Ganze ist auch eine direkte Antwort auf die Bedenken und Einsprüche von Datenschützern, die mit einer allgemeinen Datensammlung nicht einverstanden waren.
Ad Verification ist Teil eines größeren Programms namens Amazon Shopper Panel. Das ist laut Amazon "ein Opt-in-Programm, das nur auf Einladung funktioniert und bei dem die Teilnehmer monatliche Prämien verdienen können, indem sie Quittungen von Einkäufen außerhalb von Amazon weitergeben, kurze Umfragen ausfüllen und die Anzeigenüberprüfung (also "Ad Verification") für die Anzeigen aktivieren, die sie von Amazon selbst oder von Drittanbietern, die über Amazon Ads werben, sehen".
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Denn der Versandhändler und Internet-Riese hat das sogenannte Ad Verification-Programm gestartet (via Business Insider), und das ermöglicht Amazon eine ziemlich weitreichende Überwachung der Teilnehmer-Smartphones - auf deren freiwilliger Basis natürlich. Getrackt werden Werbeanzeigen, und zwar was Teilnehmer sehen sowie wann und wo sie etwas angezeigt bekommen. Dazu gehören Amazons eigene Anzeigen und jene von Drittanbietern auf der Plattform.
Amazon hat bessere Werbung als Ziel
Durch das Programm will der Versandhändler seine Anzeigen verbessern, diese sollen besser widerspiegeln, was Kunden auf Amazon gekauft haben, erläutert das Unternehmen: "Ihre Teilnahme wird Marken helfen, bessere Produkte anzubieten und Anzeigen von Amazon relevanter zu machen."Dafür werden Teilnehmer mit zwei Dollar im Monat entlohnt, allerdings ist das derzeit nur auf Einladung möglich (in den USA und Großbritannien). Wer noch keinen Zugang hat, kann sich in eine Warteliste eintragen. Das Ganze ist auch eine direkte Antwort auf die Bedenken und Einsprüche von Datenschützern, die mit einer allgemeinen Datensammlung nicht einverstanden waren.
Ad Verification ist Teil eines größeren Programms namens Amazon Shopper Panel. Das ist laut Amazon "ein Opt-in-Programm, das nur auf Einladung funktioniert und bei dem die Teilnehmer monatliche Prämien verdienen können, indem sie Quittungen von Einkäufen außerhalb von Amazon weitergeben, kurze Umfragen ausfüllen und die Anzeigenüberprüfung (also "Ad Verification") für die Anzeigen aktivieren, die sie von Amazon selbst oder von Drittanbietern, die über Amazon Ads werben, sehen".
Siehe auch:
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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