Amazon 'Prime Cinema': Viel Geld für Filme, die zuerst ins Kino kommen
Die Aktien großer amerikanischer Kino-Betreiber bekamen in dieser Woche unerwartet einen kräftigen Schub. Der Grund dafür sind Berichte über Pläne von Amazon, laut denen der Konzern jährlich rund eine Milliarde Dollar für die Produktion von Filmen ausgeben will, die zuerst in den Kinos laufen.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg meldete, will Amazon jährlich zwischen 12 und 15 Filmen finanzieren, die im Kino Premiere feiern werden. Dafür will die Chefetage des weltweit größten Online-Versenders und Betreibers von Amazon Prime Video jedes Jahr rund eine Milliarde Dollar zur Verfügung stellen.
Das neue Finanzierungsprogramm rund um Kinofilme soll im nächsten Jahr zunächst in einem etwas kleineren Rahmen starten, da das Unternehmen die Produktionen erst einmal in die Wege leiten muss. Spätestens 2024 soll das Vorhaben aber in vollem Umfang durchgeführt werden, wobei noch nicht ganz klar ist, wie groß der Abstand zwischen den Kinostarts und der Verfügbarkeit der Filme auf Prime Video sein wird.
Eine Milliarde Dollar ist im Vergleich zu den Ausgaben, die die großen Hollywood-Studios jährlich haben, eine vergleichsweise kleine Summe. Allein 2021 gab Amazon rund 13 Milliarden Dollar für neue Film- und Musikinhalte für seine Streaming-Dienste aus. Außerdem kaufte der Konzern vor einigen Monaten selbst ein Hollywood-Studio, gehört seitdem doch MGM Studios zu Amazon. Fast 8,5 Milliarden Dollar wurden dafür gezahlt.
Amazon hat in der Vergangenheit bereits einige Filme in die Kinos gebracht. So waren unter anderem die ersten beiden Folgen der "Herr der Ringe"-Serie für einen begrenzten Zeitraum in einigen Kinos zu sehen. Auch der Film "The Big Sick" von 2017 war zumindest in den Vereinigten Staaten in begrenztem Umfang in die Kinos gekommen. Künftig dürften deutlich häufiger die Logos von Amazon und seiner Tochter Amazon Studios im Vorspann von Filmen auftauchen, die im Kino zu sehen sind.
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Das neue Finanzierungsprogramm rund um Kinofilme soll im nächsten Jahr zunächst in einem etwas kleineren Rahmen starten, da das Unternehmen die Produktionen erst einmal in die Wege leiten muss. Spätestens 2024 soll das Vorhaben aber in vollem Umfang durchgeführt werden, wobei noch nicht ganz klar ist, wie groß der Abstand zwischen den Kinostarts und der Verfügbarkeit der Filme auf Prime Video sein wird.
Eine Milliarde Dollar ist im Vergleich zu den Ausgaben, die die großen Hollywood-Studios jährlich haben, eine vergleichsweise kleine Summe. Allein 2021 gab Amazon rund 13 Milliarden Dollar für neue Film- und Musikinhalte für seine Streaming-Dienste aus. Außerdem kaufte der Konzern vor einigen Monaten selbst ein Hollywood-Studio, gehört seitdem doch MGM Studios zu Amazon. Fast 8,5 Milliarden Dollar wurden dafür gezahlt.
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