Apple Watch und iPhone: Skifahrer lösen immer häufiger Notrufe aus
Apple hat dieses Jahr für iPhone und Apple Watch die sogenannte Crash Detection eingeführt. Damit können mobile Geräte des kalifornischen Konzerns Autounfälle registrieren und automatisiert Hilfe rufen. Dieses Feature kann Leben retten, führt aber auch zu saisonalen Problemen.
Aus meteorologischer Sicht hat heute der Winter begonnen und das bedeutet für viele das Warten auf den (echten) Schnee. Konkret wollen sie natürlich die Ski aus dem Keller holen und wieder dem Wintersport nachgehen. In so manchem Skigebiet ist das bereits möglich, im US-Bundesstaat Colorado liegt auch schon genug Schnee.
Denn diese Notfall-Funktion wird bei einer besonders signifikanten Erschütterung ausgelöst. Wenn man einen etwaigen Fehlalarm nicht innerhalb von 20 Sekunden selbst deaktiviert, dann wird automatisch die Notrufnummer gewählt. Das Problem: Beim Wintersport ist man einerseits in Bewegung, andererseits gut eingepackt und das bedeutet, dass die wenigsten merken, dass sie gerade nach einem Sturz auf der Piste den Notruf kontaktiert haben.
"Wir bekommen dann einen Anruf, der besagt, dass der Besitzer dieser Apple Watch oder dieses iPhones entweder einen schweren Unfall hatte oder in einen Autounfall verwickelt war", sagt Suzie Butterfield, Supervisor im Summit County Dispatch Center. Die "falschen" Unfallopfer werden nach solchen Fehlalarmen auch eigens zurückgerufen. Dann klärt sich die Sache auch immer auf: Die Verursacher entschuldigen sich und meinen, dass sie das gar nicht mitbekommen hätten.
Laut Butterfield habe man auch nichts gegen derartige Fehlalarme, sie sieht die Technologie als wichtiges Werkzeug und nicht als Belästigung: "Jemand könnte mit den Skiern gegen einen Baum fahren und bewusstlos werden, ohne für andere Skifahrer sichtbar zu sein." Sie empfiehlt deshalb, die Crash-Erkennung nicht auszuschalten, wenn man sich auf die Piste begibt. Siehe auch:
"Autounfälle" auf der Piste
Und in einigen Gebieten können die Notrufstellen eine Häufung von "Unfällen" erkennen. Wie der Lokalsender KSL berichtet (via Apple Insider), kommt es immer häufiger zu Fehlalarmen, die mit der Crash-Erkennung von Apple Watch und iPhone ausgelöst werden.Denn diese Notfall-Funktion wird bei einer besonders signifikanten Erschütterung ausgelöst. Wenn man einen etwaigen Fehlalarm nicht innerhalb von 20 Sekunden selbst deaktiviert, dann wird automatisch die Notrufnummer gewählt. Das Problem: Beim Wintersport ist man einerseits in Bewegung, andererseits gut eingepackt und das bedeutet, dass die wenigsten merken, dass sie gerade nach einem Sturz auf der Piste den Notruf kontaktiert haben.
"Wir bekommen dann einen Anruf, der besagt, dass der Besitzer dieser Apple Watch oder dieses iPhones entweder einen schweren Unfall hatte oder in einen Autounfall verwickelt war", sagt Suzie Butterfield, Supervisor im Summit County Dispatch Center. Die "falschen" Unfallopfer werden nach solchen Fehlalarmen auch eigens zurückgerufen. Dann klärt sich die Sache auch immer auf: Die Verursacher entschuldigen sich und meinen, dass sie das gar nicht mitbekommen hätten.
Laut Butterfield habe man auch nichts gegen derartige Fehlalarme, sie sieht die Technologie als wichtiges Werkzeug und nicht als Belästigung: "Jemand könnte mit den Skiern gegen einen Baum fahren und bewusstlos werden, ohne für andere Skifahrer sichtbar zu sein." Sie empfiehlt deshalb, die Crash-Erkennung nicht auszuschalten, wenn man sich auf die Piste begibt. Siehe auch:
- Apple startet Notruf-SOS per Satellit noch in diesem Monat
- Achterbahn statt Autounfall: iPhone 14 alarmiert Notruf in Freizeitparks
- Fremde Hardware mit eigenem Dreh: So läuft Apples Satelliten-Notruf
- Android: Autounfall-Erkennung mit Notruf bald auf mehr Smartphones?
- AML: iOS 13.3 startet auch in Deutschland Standortangabe bei Notrufen
Thema:
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- Twelve South ActionSleeve 2: Genauere Daten für die Apple Watch
- Nomad Base Station: Ladegerät für Vieles plus die Apple Watch
- Video zur Apple Watch Series 8 mit Unfallerkennung und mehr
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