Android: Autounfall-Erkennung mit Notruf bald auf mehr Smartphones?
Eine wichtige Funktion, die bisher nur einigen wenigen Modellen aus Googles eigener Serie von Pixel-Smartphones vorbehalten blieb, soll offenbar schon bald auch für eine breitere Zahl von Android-basierten Geräten zur Verfügung stehen: die Erkennung von Autounfällen.
Wie 9to5Google bei der Analyse der neuesten Version der von Google veröffentlichten Personal Safety App herausfand, enthält diese bereits jetzt Code, laut dem die sogenannte Crash Detection bald auch auf anderen Android-Geräten angeboten werden könnte. Bisher kann das Feature nur auf bestimmten Modellen der Pixel-Serie verwendet werden.
In der neuesten Version wurde diese Formulierung geändert, so dass dort nun nur noch pauschal von einem "Gerät" die Rede ist. An anderer Stelle in den App-internen Beschriftungen verschiedener Funktionen hat Google die Texte ebenfalls so geändert, dass sie nicht mehr von einem "Pixel"-Smartphone sprechen, sondern deutlich allgemeiner formuliert sind.
Die Unfallerkennung funktioniert im Grunde recht einfach: sie nutzt die diversen Sensoren und Mikrofone aktueller Smartphones in Verbindung mit den GPS-Daten des jeweiligen Geräts, um auf Basis entsprechender Modelle zu erkennen, wenn Anomalien auftreten. Wird zum Beispiel eine zu starke Beschleunigungskraft verzeichnet, während sich das Gerät eigentlich in eine andere Richtung bewegt, geht die Software salopp gesagt davon aus, dass ein Aufprall vorliegen könnte.
Wird ein Aufprall verzeichnet, bietet das Smartphone automatisch ein Menü an, in dem der Nutzer reagieren kann. Wird innerhalb von 60 Sekunden nicht reagiert, schaltet das Smartphone auf den Lautsprechermodus und startet einen Notruf, bei dem unter anderem automatisch die Position des Nutzers kommuniziert wird. Auf diese Weise sollen Rettungskräfte schnell und einfach benachrichtigt werden können. Noch ist die Funktion nur in den USA und Kanada verfügbar, so dass unklar ist, wann sie international und damit auch in Deutschland bzw. Europa eingeführt werden soll.
Erkennung von Autounfällen bisher nur bei Pixel-Smartphones und in Nordamerika
Die Funktion soll erkennen können, wenn die Person, in deren Besitz sich das jeweilige Smartphone befindet, in einen Unfall verwickelt ist. Ist sie aktiviert, kann darüber auf Wunsch auch ein Notruf ausgelöst werden, falls die Person dazu nicht mehr selbst in der Lage ist. Bisher enthielt die App eine entsprechende Funktionsbeschreibung, in der das jeweilige Hostgerät ausdrücklich als "Pixel"-Smartphone bezeichnet wurde.In der neuesten Version wurde diese Formulierung geändert, so dass dort nun nur noch pauschal von einem "Gerät" die Rede ist. An anderer Stelle in den App-internen Beschriftungen verschiedener Funktionen hat Google die Texte ebenfalls so geändert, dass sie nicht mehr von einem "Pixel"-Smartphone sprechen, sondern deutlich allgemeiner formuliert sind.
Die Unfallerkennung funktioniert im Grunde recht einfach: sie nutzt die diversen Sensoren und Mikrofone aktueller Smartphones in Verbindung mit den GPS-Daten des jeweiligen Geräts, um auf Basis entsprechender Modelle zu erkennen, wenn Anomalien auftreten. Wird zum Beispiel eine zu starke Beschleunigungskraft verzeichnet, während sich das Gerät eigentlich in eine andere Richtung bewegt, geht die Software salopp gesagt davon aus, dass ein Aufprall vorliegen könnte.
Wird ein Aufprall verzeichnet, bietet das Smartphone automatisch ein Menü an, in dem der Nutzer reagieren kann. Wird innerhalb von 60 Sekunden nicht reagiert, schaltet das Smartphone auf den Lautsprechermodus und startet einen Notruf, bei dem unter anderem automatisch die Position des Nutzers kommuniziert wird. Auf diese Weise sollen Rettungskräfte schnell und einfach benachrichtigt werden können. Noch ist die Funktion nur in den USA und Kanada verfügbar, so dass unklar ist, wann sie international und damit auch in Deutschland bzw. Europa eingeführt werden soll.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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