Bose denkt laut darüber nach, wie Kopfhörer-Features zum Abo werden
Man befinde sich in einer "Versuch-und-Lern-Situation", die Zukunft für Bose-Hardware scheint aber unausweichlich. Lila Snyder, CEO des Unternehmens, will Funktionen der eigenen Kopfhörer hinter Abo-Schranken sehen. Das sei natürlich super für den Kunden.
Auch Snyder ist im Interview mit The Verge bemüht darum zu betonen, dass es ihrem Unternehmen bei den aktuellen Überlegungen zu Abo-Modellen rund um Bose-Kopfhörer und Lautsprecher nur um den "Kundennutzen" gehe. Zu Funktionen, die man nur noch gegen regelmäßige Zahlungen freischaltet, habe man "eine Menge Ideen", von denen einige schon getestet werden. "Gibt es Merkmale und Funktionen, die vielleicht nicht jeder will oder braucht, die aber für einige sehr wertvoll sind?", so Snyders laute Überlegung.
Für Unternehmen sei es manchmal schwer zu erkennen, in welchen Funktionen Kunden wirklich einen Mehrnutzen sehen, für den sie dann auch noch bereit sind, zusätzlich zu bezahlen. Snyder formuliert im Anschluss das Ziel, das nach ihrer Ansicht sehr viele Unternehmen in verschiedensten Branchen in den nächsten Jahren verfolgen werden: "Wir müssen verstehen, was den Verbrauchern einen wirklichen Nutzen bringt und wie wir dies vermarkten können." Siehe auch:
Bose will wertvolle Funktionen identifizieren und in ein Abo packen
Die Sehnsucht bei Unternehmen und ihren Aktionären nach wiederkehrenden Umsätzen kennt aktuell kaum noch Grenzen. BMW hatte zuletzt mit der Idee für Aufregung gesorgt, die Sitzheizung zwar zu verbauen, aber die Aktivierung hinter einer Abo-Schranke zu verbergen. Bei Mercedes kann man sich bald zusätzliche Beschleunigung gegen einen monatlichen Aufpreis erkaufen. Verpackt werden diese Zusatzgebühren unter dem Deckmantel der freien Wahl beim Funktionsumfang. Lila Snyder, CEO von Bose, findet an den Ideen der Autoindustrie offenbar großen Gefallen - und wünscht sich das auch für die eigene Hardware.Auch Snyder ist im Interview mit The Verge bemüht darum zu betonen, dass es ihrem Unternehmen bei den aktuellen Überlegungen zu Abo-Modellen rund um Bose-Kopfhörer und Lautsprecher nur um den "Kundennutzen" gehe. Zu Funktionen, die man nur noch gegen regelmäßige Zahlungen freischaltet, habe man "eine Menge Ideen", von denen einige schon getestet werden. "Gibt es Merkmale und Funktionen, die vielleicht nicht jeder will oder braucht, die aber für einige sehr wertvoll sind?", so Snyders laute Überlegung.
Es gibt noch kein "zu weit"
Angesprochen auf den großen Gegenwind, den BMW nach der Ankündigung seines Sitzheizungs-Abos erfahren hatte, zeigt sich die Bose-Chefin recht unbeeindruckt. Es sei aktuell noch zu früh, um zu beurteilen, wie weit man mit Abomodellen bei den Kunden gehen könne. "Man muss etwas in die Welt setzen, wie es BMW tut, und sehen, was dabei herauskommt", so Snyder.Für Unternehmen sei es manchmal schwer zu erkennen, in welchen Funktionen Kunden wirklich einen Mehrnutzen sehen, für den sie dann auch noch bereit sind, zusätzlich zu bezahlen. Snyder formuliert im Anschluss das Ziel, das nach ihrer Ansicht sehr viele Unternehmen in verschiedensten Branchen in den nächsten Jahren verfolgen werden: "Wir müssen verstehen, was den Verbrauchern einen wirklichen Nutzen bringt und wie wir dies vermarkten können." Siehe auch:
- Mercedes: Höhere Beschleunigung kommt hinter eine 1200$-Paywall
- Netflix: Diese Filme und Serien fehlen im werbefinanzierten Abo
- QuietComfort SE: Bose bringt neue ANC-Kopfhörer im alten Design
- Bose QuietComfort Earbuds II: In-Ear-Kopfhörer mit ANC vorab zu sehen
- BMW: Sitzheizung & Co immer häufiger als Monatsabo nachrüstbar
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