Lücken in Android-Phones: Google & Co. liefern wichtige Patches nicht
Googles Project Zero hat eine Reihe von Sicherheitslücken dokumentiert, die Android-Smartphones gefährden. Es gibt zwar bereits Security-Patches, diese werden aber bisher von den Herstellern inklusive Google noch nicht an die Nutzer weitergegeben.
Von den Schwachstellen sind ARM-SoCs mit Mali-Grafikeinheiten betroffen. Aber auch neuere Exynos-Chips von Samsung, in denen Mali nicht mehr verbaut ist. Die Sicherheitsforscher Project Zeros haben die Informationen über die Bugs bereits im Sommer an ARM übermittelt, da der Chipdesigner hier selbst tätig werden musste. Und dieser hat Ende Juli und im August auch schon verschiedene Patches bereitgestellt, mit denen die Probleme behoben werden können.
Allerdings heißt dies nicht, dass die Nutzer betroffener Android-Smartphones nun auf der sicheren Seite wären. Denn die Fehlerbehebungen müssen von den Geräte-Herstellern auch an die Mobiltelefone weitergereicht werden. Dies ist in den meisten Fällen aber bis heute nicht passiert. Bei Samsung-, Xiaomi- und Oppo-Geräten steht die Bereitstellung der Patches noch aus, und das gilt sogar für Google selbst. Die Kritik für das zögerliche Handeln, die die Project Zero-Experten aussprachen, richtete sich also auch gegen die eigenen Kollegen.
Die Schwachstellen können von Malware letztlich genutzt werden, um das Rechte-Management auf dem System auszuhebeln. Das bietet Angreifern dann Zugang zu umfassenden Informationen, die auf dem Smartphone gespeichert sind. Angesichts dessen, dass kaum ein anderes informationstechnisches System so tief im Alltag seines Besitzers verwurzelt ist, ist das Risiko für sensible Daten entsprechend hoch.
Siehe auch:
Allerdings heißt dies nicht, dass die Nutzer betroffener Android-Smartphones nun auf der sicheren Seite wären. Denn die Fehlerbehebungen müssen von den Geräte-Herstellern auch an die Mobiltelefone weitergereicht werden. Dies ist in den meisten Fällen aber bis heute nicht passiert. Bei Samsung-, Xiaomi- und Oppo-Geräten steht die Bereitstellung der Patches noch aus, und das gilt sogar für Google selbst. Die Kritik für das zögerliche Handeln, die die Project Zero-Experten aussprachen, richtete sich also auch gegen die eigenen Kollegen.
Speicher in Gefahr
Insgesamt wurden fünf verschiedene Bugs erkannt, die aber allesamt den Schutz von Vorgängen im Arbeitsspeicher betreffen. So konnte man von Außen Zugriff auf die Speicherbereiche bekommen, die eigentlich dem Kernel vorbehalten sind. Weiterhin wurden einige freigegebene Speicherbereiche auch nicht ordentlich bereinigt, sodass andere Codes hier Informationen auslesen konnten.Die Schwachstellen können von Malware letztlich genutzt werden, um das Rechte-Management auf dem System auszuhebeln. Das bietet Angreifern dann Zugang zu umfassenden Informationen, die auf dem Smartphone gespeichert sind. Angesichts dessen, dass kaum ein anderes informationstechnisches System so tief im Alltag seines Besitzers verwurzelt ist, ist das Risiko für sensible Daten entsprechend hoch.
Siehe auch:
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
- Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
- Redmi Pad 2 im Test: Ziemlich gutes Tablet für unter 200 Euro
- MatePad Pro Max: Huaweis neues Premium-Tablet im Test
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11 schwächelt global - Windows-Nutzerzahlen im Juli 2026
- Auswärtiges Amt warnt konkret vor Nordkoreas IT-Profis in Deutschland
- Silicon Valley in Höchstform: KI-Firma bietet Jobinterview gegen Tattoo
- iPhone 18 Pro Preis: Hardware-Kosten machen es rund 300 Dollar teurer
- Nutzer drehten völlig frei: Google-Earth-KI-Update schnell entfernt
- Windows 11: Microsoft will RAM-Bedarf bis Ende 2026 massiv reduzieren
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen