Miese Prognose für x86: ARM-CPUs schon 2026 mit 30% PC-Marktanteil
Nicht nur bei Apple und im Server-Markt sollen ARM-Plattformen in naher Zukunft eine deutlich größere Rolle spielen. Glaubt man Marktforschern, müssen sich Intel und AMD warm anziehen, denn schon 2026 sollen ARM-Chips 30 Prozent Anteil am PC-Markt haben.
Nach Meinung von Steve Brazier, Präsident und CEO des Marktforschungsunternehmens Canalys, werden rund 30 Prozent aller PCs, die im Jahr 2026 verkauft werden, bereits mit ARM-basierten Prozessoren ausgerüstet sein. Der Trend hin zu ARM-Plattformen im PC-Markt werde also deutlich schneller voranschreiten als bisher angenommen, so Brazier laut einem Bericht der DigiTimes.
Bisher werde diese Entwicklung nicht ernst genug genommen, obwohl es sich um eine grundlegende Veränderung des CPU-Markts handele. Derzeit machen ARM-basierte Systeme nur rund acht Prozent des PC-Marktes aus, wobei der Großteil davon auf Apple und seine M1- und M2-Series-SoCs entfällt, während Lenovo, Microsoft und einige wenige andere Hersteller ebenfalls einen kleinen Anteil innehaben.
Dell, Lenovo, HP, Acer, ASUS, Fujitsu & Co müssten ebenfalls eine eigene ARM-basierte Architektur anbieten, um nicht in einer ausweglosen Situation zu landen. Qualcomm hatte erst gestern angekündigt, dass man ab 2023 starke ARM-basierte CPUs der Snapdragon "Oryon"-Serie anbieten will, die von einem zuvor mit der Übernahme der kleinen Chipschmiede Nuvia eingekauften Team von früheren Apple Chip-Entwicklern geschaffen werden.
Bei der Ankündigung der neuen "Oryon"-CPUs von Qualcomm hatten bereits mehrere der oben genannten PC-Hersteller zugesichert, dass sie Geräte auf Basis der neuen Chips anbieten wollen. Microsoft dürfte unterdessen noch einiges zu tun haben, um Windows für ARM-CPUs besser für den Massenmarkt tauglich zu machen. Ob der Anteil der PCs mit ARM-Chips schon in drei bis vier Jahren das von Canalys erwartete Niveau erreicht, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
Bisher werde diese Entwicklung nicht ernst genug genommen, obwohl es sich um eine grundlegende Veränderung des CPU-Markts handele. Derzeit machen ARM-basierte Systeme nur rund acht Prozent des PC-Marktes aus, wobei der Großteil davon auf Apple und seine M1- und M2-Series-SoCs entfällt, während Lenovo, Microsoft und einige wenige andere Hersteller ebenfalls einen kleinen Anteil innehaben.
Brazier rechnet mit Schock für AMD & Intel
Es werde für Intel und AMD in den kommenden Jahren zunehmend schwerer, so die Prognose von Brazier. Die beiden großen x86-Lieferanten würden wohl schockiert sein, dass sie künftig extrem kämpfen müssen, um ihre Geschäftsmodelle zu schützen. Damit Apple nicht den PC-Markt erobert, müssten sich aber die anderen PC-Hersteller ebenfalls kräftig ins Zeug legen.Dell, Lenovo, HP, Acer, ASUS, Fujitsu & Co müssten ebenfalls eine eigene ARM-basierte Architektur anbieten, um nicht in einer ausweglosen Situation zu landen. Qualcomm hatte erst gestern angekündigt, dass man ab 2023 starke ARM-basierte CPUs der Snapdragon "Oryon"-Serie anbieten will, die von einem zuvor mit der Übernahme der kleinen Chipschmiede Nuvia eingekauften Team von früheren Apple Chip-Entwicklern geschaffen werden.
Bei der Ankündigung der neuen "Oryon"-CPUs von Qualcomm hatten bereits mehrere der oben genannten PC-Hersteller zugesichert, dass sie Geräte auf Basis der neuen Chips anbieten wollen. Microsoft dürfte unterdessen noch einiges zu tun haben, um Windows für ARM-CPUs besser für den Massenmarkt tauglich zu machen. Ob der Anteil der PCs mit ARM-Chips schon in drei bis vier Jahren das von Canalys erwartete Niveau erreicht, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
- Windows-PCs mit ARM-Power wie Apple: Erste Geräte schon in Arbeit
- Microsoft: Xbox- und PC-Spiele könnten Energiesparmodus bekommen
- Starke Windows-PCs mit ARM-CPU in Gefahr? ARM verklagt Qualcomm
- Build 2022: Microsoft kündigt Desktop-PC mit Snapdragon ARM-CPU an
- Qualcomm: Neuer ARM-Chip für Windows-PCs mit fast 2x soviel Power
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