"Zwangs-Digitalisierung":
Telefonische Krankschreibung weiter möglich

Immer wieder wurde unter anderem die Telemedizin als eine der großen Lösungen der Digialisierung beschworen - doch in der Praxis der Menschen kam sie kaum an. Das änderte sich ein wenig während der Corona-Krise und die Regelungen bleiben nun noch etwas erhalten.
Wer in der kommenden Zeit nur leicht erkrankt und dadurch zwar arbeitsunfähig wird, aber nicht zwingend professionelle Hilfe benötigt, muss weiterhin nicht den Arzt aufsuchen. Um eine Krankschreibung zu erhalten, genügt weiterhin ein Videochat oder ein Telefonat. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) als größtes Selbstverwaltungsgremium der Ärzte jetzt entschieden.

Die entsprechende Regelung wäre eigentlich zum Ende dieses Monats ausgelaufen. Angesichts der Entwicklung der Pandemie als auch der allgemeinen Situation im Gesundheitssystem entschloss man sich, die Frist erst einmal zu verlängern. Die Verlängerung gilt nun erst einmal bis zum 31. März des kommenden Jahres.

Wartezimmer entlasten

"Die Sonderregelung des Gemeinsamen Bundesausschusses zur telefonischen Krankenschreibung wird vorerst weiter gebraucht. Wie sich die Fallzahlen von COVID-19-Erkrankten in den Krankenhäusern und Intensivstationen in den kommenden Monaten entwickeln werden, ist im Moment schwer vorherzusagen. Erschwerend kommt aber hinzu: Wir stehen vor der Erkältungs- und Grippesaison", sagte Josef Hecken, Vorsitzender des G-BA.

Das bedeutet: Wer sich nun also beispielsweise aufgrund einer Erkältung nicht in der Lage fühlt, seiner Arbeit nachzugehen oder eben auch verantwortungsvoll andere vor Ansteckung schützen will, kann auch nach telefonischer Anamnese bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden. Einmalig ist auch eine Verlängerung um weitere sieben Tage möglich. Nur schwerere Fälle machen es dann erforderlich, dass man weiterhin persönlich beim Arzt vorstellig wird.

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