Apple soll trotz Ablehnung durch den Nutzer heimlich Daten sammeln
Eine Reihe von Nutzern wirft Apple vor, Daten von iPhone-Usern zu sammeln, auch wenn die Datenschutzrichtlinien des Unternehmens dies nicht vorsehen. Auf dieser Grundlage ist jetzt eine Sammelklage bei einem kalifornischen Bundesgericht eingereicht worden.
Zuvor hatte das US-Magazin Gizmodo aufgedeckt, dass mehrere iPhone-Apps Daten an Apple senden, unabhängig davon, ob die iPhone-Analytics-Datenschutzeinstellung ein- oder ausgeschaltet ist. Das Problem wurde von zwei unabhängigen Forschern des Softwareunternehmens Mysk entdeckt. Sie fanden heraus, dass der App Store dem Unternehmen umfassende Informationen über fast alles, was ein Nutzer in der App tut, sendet - und dies auch dann, wenn die Einstellungen dem User erklären, dass "die Weitergabe von Device Analytics vollständig deaktiviert" sei.
Die Analysen zeigten, dass dies bei einer ganzen Reihe von Apps der Fall ist, die von Apple selbst bereitgestellt werden. "Der Datenschutz ist eines der Hauptthemen, mit denen Apple seine Produkte von der Konkurrenz abhebt", erklärt der Kläger Elliot Libman in der Klageschrift. Das Unternehmen hat im ganzen Land Plakatwände mit dem Slogan "Privacy. That's iPhone." "Aber die Datenschutzgarantien von Apple sind völlig illusorisch", so Libman weiter.
Diese Daten können sensibel sein, vor allem wenn man bedenkt, dass allein die Suche nach Apps zu Themen wie Religion, LGBTQ, Gesundheit und Sucht Details über das Leben einer Person offenbaren können. "Durch seine allgegenwärtige und rechtswidrige Datenverfolgung und -sammlung kennt Apple sogar die intimsten und potenziell peinlichen Aspekte der App-Nutzung des Nutzers - unabhängig davon, ob der Nutzer Apples illusorisches Angebot annimmt, diese Aktivitäten privat zu halten", heißt es in der Klage. Siehe auch:
Die Analysen zeigten, dass dies bei einer ganzen Reihe von Apps der Fall ist, die von Apple selbst bereitgestellt werden. "Der Datenschutz ist eines der Hauptthemen, mit denen Apple seine Produkte von der Konkurrenz abhebt", erklärt der Kläger Elliot Libman in der Klageschrift. Das Unternehmen hat im ganzen Land Plakatwände mit dem Slogan "Privacy. That's iPhone." "Aber die Datenschutzgarantien von Apple sind völlig illusorisch", so Libman weiter.
Sensibles Wissen
Während die Apps Gesundheit und Wallet keine Analysedaten sammelten, taten dies Apple Music, Apple TV, Bücher, der iTunes Store und Aktien durchaus. Die Aktien-App gab etwa Daten wie die Liste der beobachteten Aktien, die Namen der Aktien, die Nutzer angesehen oder nach denen sie gesucht haben, einen Zeitstempel und eine Aufzeichnung aller Nachrichtenartikel, die in der App angesehen wurden, weiter.Diese Daten können sensibel sein, vor allem wenn man bedenkt, dass allein die Suche nach Apps zu Themen wie Religion, LGBTQ, Gesundheit und Sucht Details über das Leben einer Person offenbaren können. "Durch seine allgegenwärtige und rechtswidrige Datenverfolgung und -sammlung kennt Apple sogar die intimsten und potenziell peinlichen Aspekte der App-Nutzung des Nutzers - unabhängig davon, ob der Nutzer Apples illusorisches Angebot annimmt, diese Aktivitäten privat zu halten", heißt es in der Klage. Siehe auch:
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