Ägypten ist der Flaschenhals für wichtige Unterseekabel
Wenn es um die wichtigsten Orte geht, an denen das Internet auf einem sehr dichten Raum zusammenkommt, denkt man in der Regel an etwas wie den Peering-Knoten DE-CIX in Frankfurt am Main. Nicht weniger bedeutend ist allerdings ein kleines Stück Land in Ägypten.
Der globale Daten-Backbone wird im Wesentlichen von den diversen Unterseekabeln zusammengehalten, die die Kontinente miteinander verbinden. Allerdings führen diese Verbindungen nicht immer komplett am Meeresgrund entlang. Die Kabel, mit denen Europa, Asien und Afrika vernetzt sind, kommen eben im besagten Ägypten an Land, wie Ars Technica berichtet.
Die Region ist bereits durch den weltweiten Handelsverkehr durch den Suezkanal bekannt. Und auch die Datenverbindungen nehmen weitgehend die gleiche Strecke wie ein Schiff, das von Europa nach Fernost unterwegs ist. Allerdings wäre es zu gefährlich, alle Unterseekabel mit durch den Suezkanal zu verlegen. Immerhin stiege hier das Risiko, dass sie von Schiffsankern getroffen werden und durch die Schleusen könnten sie ohnehin nicht verlaufen.
Daher laufen diverse Verbindungen über einige Kilometer an Land entlang - von der Mittelmeerküste bis hinunter zum Roten Meer, wo sie dann wieder am Meeresgrund ihren Weg nach Asien fortsetzen. Insgesamt laufen 16 große Kabel über diese Verbindung, die von schätzungsweise 17 Prozent des gesamten Datenverkehrs der Welt durchlaufen werden.
Und das kann zum Problem werden. Ägypten gehörte in den letzten Jahren nicht gerade zu den stabilsten Regionen der Welt. Und auf der Landverbindung gab es vor einiger Zeit bereits einen Vorfall, bei dem zwei Kabel beschädigt wurden. Millionen Internet-Nutzer und diverse große Cloud-Dienste hatten stundenlang mit Problemen zu kämpfen. Entsprechend groß sind die Befürchtungen, dass gezielte Terroranschläge hier beispielsweise dazu führen könnten, den wichtigen globalen Datenaustausch in deutlich größerem Umfang aus dem Takt zu bringen.
Alternativen zu der Route über Ägypten gibt es derweil kaum. Im Süden müsste man um ganz Afrika herum, was eine extrem lange Strecke wäre. Im Norden müsste man hingegen um Russland herum durch das Polarmeer. Alle kürzeren Strecken führen hingegen durch noch weniger berechenbare Regionen in Syrien, Irak, Iran oder Afghanistan.
Siehe auch:
Die Region ist bereits durch den weltweiten Handelsverkehr durch den Suezkanal bekannt. Und auch die Datenverbindungen nehmen weitgehend die gleiche Strecke wie ein Schiff, das von Europa nach Fernost unterwegs ist. Allerdings wäre es zu gefährlich, alle Unterseekabel mit durch den Suezkanal zu verlegen. Immerhin stiege hier das Risiko, dass sie von Schiffsankern getroffen werden und durch die Schleusen könnten sie ohnehin nicht verlaufen.
Daher laufen diverse Verbindungen über einige Kilometer an Land entlang - von der Mittelmeerküste bis hinunter zum Roten Meer, wo sie dann wieder am Meeresgrund ihren Weg nach Asien fortsetzen. Insgesamt laufen 16 große Kabel über diese Verbindung, die von schätzungsweise 17 Prozent des gesamten Datenverkehrs der Welt durchlaufen werden.
Und das kann zum Problem werden. Ägypten gehörte in den letzten Jahren nicht gerade zu den stabilsten Regionen der Welt. Und auf der Landverbindung gab es vor einiger Zeit bereits einen Vorfall, bei dem zwei Kabel beschädigt wurden. Millionen Internet-Nutzer und diverse große Cloud-Dienste hatten stundenlang mit Problemen zu kämpfen. Entsprechend groß sind die Befürchtungen, dass gezielte Terroranschläge hier beispielsweise dazu führen könnten, den wichtigen globalen Datenaustausch in deutlich größerem Umfang aus dem Takt zu bringen.
Alternativen zu der Route über Ägypten gibt es derweil kaum. Im Süden müsste man um ganz Afrika herum, was eine extrem lange Strecke wäre. Im Norden müsste man hingegen um Russland herum durch das Polarmeer. Alle kürzeren Strecken führen hingegen durch noch weniger berechenbare Regionen in Syrien, Irak, Iran oder Afghanistan.
Siehe auch:
- Massiver Vulkan-Ausbruch in Tonga zerreißt mehrere Unterseekabel
- Internet für Afrika: Weltweit längstes Unterseekabel wird noch länger
- 2Africa: Facebook erweitert das größte Seekabel-Projekt der Welt
- Spannungen zu groß: US-Unterseekabel nach Hongkong unvollendet
- Licht verrät Erdbeben: Unterseekabel werden zum globalen Warnsystem
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