MAREA kommt: Microsoft und Facebook planen neues Unterseekabelsystem
Microsoft und Facebook planen zusammen den Bau eines neuen Unterseekabels, um den stetig steigenden Bedarf an schnellen Datenverbindungen zwischen den USA und Europa zu stemmen. Mit dem Bau des Projekts MAREA wollen die Konzerne bereits in drei Monaten beginnen.
Über den Startschuss für MAREA haben die beiden Weltkonzerne heute in einer gemeinsamen Presseerklärung berichtet. Ab August soll es losgehen, dann wird das erste Unterseekabel aus den USA nach Süd-Europa verlegt, heißt es in der Meldung. Das neue System durch den Atlantik soll über 6.600 Kilometer überbrücken und den US-Bundesstaat Virginia mit Bilbao in Spanien verbinden.
Projekt MAREA: das heißt 6.600 Kilometer und 160 Tbps Startkapazität
Wie hoch die geplanten Investitions-Kosten sind, wurde nicht bekannt gegeben. Das Unterseekabel ist jedoch ein ehrgeiziges Großprojekt. Nur um die Dimensionen etwas einzuschätzen: Bei einem ähnlichen Vorhaben hatte den Konkurrent Google vor einigen Jahren rund 300 Millionen US-Dollar für die Verbindung per Unterseekabel zwischen den USA und Japan gezahlt.
Im Oktober 2017 soll das Netzwerk bereits fertig gestellt sein und wird ab dann von dem Dienstleister Telxius betrieben werden. Microsoft begründet den Vorstoß mit dem neuen Projekt vor allem mit den großen Wachstumsraten, die das Unternehmen in den Cloudangeboten misst, wie bei Bing, Office 365, Skype, Xbox Live und Microsoft Azure. Dazu kommt die sprunghaft wachsende Nachfrage nach schnellen und stabilen Verbindungen zu den Diensten von Microsoft, und zwar sowohl im privaten Sektor wie im Unternehmens-Bereich.
Mehr dazu: Unterseekabel: Internet-Ausfall durch Hai-Bisse - eine moderne Sage
Projekt MAREA: das heißt 6.600 Kilometer und 160 Tbps Startkapazität
Wie hoch die geplanten Investitions-Kosten sind, wurde nicht bekannt gegeben. Das Unterseekabel ist jedoch ein ehrgeiziges Großprojekt. Nur um die Dimensionen etwas einzuschätzen: Bei einem ähnlichen Vorhaben hatte den Konkurrent Google vor einigen Jahren rund 300 Millionen US-Dollar für die Verbindung per Unterseekabel zwischen den USA und Japan gezahlt.
Im Oktober 2017 soll das Netzwerk bereits fertig gestellt sein und wird ab dann von dem Dienstleister Telxius betrieben werden. Microsoft begründet den Vorstoß mit dem neuen Projekt vor allem mit den großen Wachstumsraten, die das Unternehmen in den Cloudangeboten misst, wie bei Bing, Office 365, Skype, Xbox Live und Microsoft Azure. Dazu kommt die sprunghaft wachsende Nachfrage nach schnellen und stabilen Verbindungen zu den Diensten von Microsoft, und zwar sowohl im privaten Sektor wie im Unternehmens-Bereich.
160 Tbps
MAREA soll laut Microsoft die höchste Kapazität schaffen, die Seekabel durch den Atlantik bisher bringen. Mit jeweils acht Faserpaaren gebündelt und einer anfänglichen geschätzten Kapazität von 160 Tbps soll die bis dato schnellste Verbindung etabliert werden können.Mehr dazu: Unterseekabel: Internet-Ausfall durch Hai-Bisse - eine moderne Sage
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