Apples Chiplieferant TSMC feiert Rekordgewinn, stellt sich auf Krise ein
Apples wichtigster Partner für die Produktion der Chips in iPhones, iPads & Macs hat heute zwar erneut einen Rekordgewinn gemeldet, warnte aber gleichzeitig davor, dass die Nachfrage im nächsten Jahr nachlässt. Außerdem schraubt man die Ausgaben zurück.
Wie TSMC heute verkündete, stieg der Gewinn des Unternehmens im dritten Quartal seines Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 80 Prozent und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Gleichzeitig deutete man aber an, dass sich diese Entwicklung nicht fortsetzen wird. Deshalb will das Unternehmen bei seinen Investitionen für 2023 konservativer agieren als bisher geplant.
Das Unternehmen will seine Ausgaben für neu angeschaffte Fertigungssysteme für das laufende Jahr 2022 auf "nur noch" rund 36 Milliarden Dollar reduzieren - rund 10 Prozent weniger als geplant. Für das kommende Jahr will man außerdem vorsichtiger agieren und dabei genau beobachten, wie sich der Markt entwickelt. Aktuell ist die Nachfrage rund um Produkte, in denen die von TSMC gefertigten Chips diverser Anbieter verbaut werden, bereits stark eingebrochen.
Einer der Gründe für die Reduktion der geplanten Ausgaben ist nach Angaben von TSMC auch, dass es noch immer schwer ist, die benötigten Anlagen zu beschaffen, weil sie weiterhin von Engpässen betroffen sind. Der Konzern sicherte sich aber immerhin eine für ein Jahr gültige Lizenz der US-Regierung, die den Bezug von hochmodernen Fertigungsanlagen von US-Herstellern für den Betrieb in China ermöglicht.
Siehe auch:
TSMC selbst will 2023 wachsen, sieht Halbleitermarkt aber insgesamt schrumpfen
Zwar werde TSMC wohl weiterhin leichtes Wachstum verzeichnen, man sei aber nicht gegen den allgemeinen Abwärtstrend in der Halbleiterindustrie immun, so der Chef der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), C.C. Wei, gegenüber Journalisten. TSMC profitiert vor allem davon, dass neben Apple auch die meisten anderen großen Chiphersteller wie AMD, Nvidia und Qualcomm auf seine Dienste als Vertragsfertiger angewiesen sind.Das Unternehmen will seine Ausgaben für neu angeschaffte Fertigungssysteme für das laufende Jahr 2022 auf "nur noch" rund 36 Milliarden Dollar reduzieren - rund 10 Prozent weniger als geplant. Für das kommende Jahr will man außerdem vorsichtiger agieren und dabei genau beobachten, wie sich der Markt entwickelt. Aktuell ist die Nachfrage rund um Produkte, in denen die von TSMC gefertigten Chips diverser Anbieter verbaut werden, bereits stark eingebrochen.
Einer der Gründe für die Reduktion der geplanten Ausgaben ist nach Angaben von TSMC auch, dass es noch immer schwer ist, die benötigten Anlagen zu beschaffen, weil sie weiterhin von Engpässen betroffen sind. Der Konzern sicherte sich aber immerhin eine für ein Jahr gültige Lizenz der US-Regierung, die den Bezug von hochmodernen Fertigungsanlagen von US-Herstellern für den Betrieb in China ermöglicht.
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