Chromebook statt Gaming-PC:
Hersteller setzen auf Spiele-Streaming
Acer, Asus und Lenovo stellen in Partnerschaft mit Google neue Chromebooks vor, die vollends auf das Thema Spiele-Streaming abzielen. Dabei sind vor allem 1440p-Displays mit bis zu 144 Hz und Intel Core-Prozessoren entscheidend. Die Preise starten ab rund 1000 Euro.
Hatte sich Google kürzlich mit der Einstellung des eigenen Streaming-Dienstes Stadia selbst aus dem Spiel genommen, steht das Thema Cloud-Gaming beim Suchmaschinenkonzern jedoch weiterhin auf der Agenda. Gerade für die in den USA beliebten Chromebooks ist die vermeintliche "Zukunft des Gamings" ein starkes Marketinginstrument, da die Systeme meist nicht performant genug sind, um über Android-Apps in Candy-Crush-Manier hinauszugehen.
Anstelle von Stadia stehen nun die Konkurrenten im Mittelpunkt: Microsoft Xbox Cloud Gaming, Nvidia GeForce Now und Amazon Luna (nur USA). Um das Maximum aus den Spiele-Streaming-Diensten herauszuholen, werden nebst einer schnellen Internetverbindung vor allem hochauflösende Bildschirme (bis zu 4K) und hohe Bildwiederholraten (bis zu 120 FPS) benötigt, die inzwischen diverse Notebook-Hersteller auch in Chromebooks verbauen.
Mit dem Lenovo IdeaPad Gaming Chromebook und dem Asus Chromebook Vibe CX55 springen zwei weitere Hersteller auf den Zug auf, die eine ähnliche Ausstattung bieten. Eine Ankündigung für den deutschen Markt steht noch aus. Zubehör-Anbieter wie Corsair, HyperX und Steelseries erweitern zudem ihr Gaming-Equipment um die Zertifizierung "Funktioniert mit Chromebook" und Google selbst ermöglicht innerhalb von ChromeOS eine Integration von Spielen, zum Beispiel innerhalb der Suche.
"Uns ist bewusst, dass Chromebooks bisher nicht unbedingt als Gaming-Laptops bekannt sind. Nichtsdestotrotz können Chromebooks tatsächlich die perfekten Geräte für Gamer:innen sein", sagt Google. Ob Spieler allerdings bereit sind, rund 1000 Euro für die weiterhin durch ChromeOS eingeschränkten Modelle auszugeben, bleibt abzuwarten.
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Anstelle von Stadia stehen nun die Konkurrenten im Mittelpunkt: Microsoft Xbox Cloud Gaming, Nvidia GeForce Now und Amazon Luna (nur USA). Um das Maximum aus den Spiele-Streaming-Diensten herauszuholen, werden nebst einer schnellen Internetverbindung vor allem hochauflösende Bildschirme (bis zu 4K) und hohe Bildwiederholraten (bis zu 120 FPS) benötigt, die inzwischen diverse Notebook-Hersteller auch in Chromebooks verbauen.
Spiele-Streaming-Notebooks mit ChromeOS für knapp 1000 Euro
In Deutschland macht das Acer Chromebook 512 GE den Anfang. Der 16-Zöller verfügt über Intel Core-Prozessoren der 12. Generation (z.B. Core i5-1240P), bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und eine 256 GB SSD. Zudem wird eine Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln (WQXGA, IPS) mit bis zu 120 Hz geboten. Für eine stabile Verbindung zu den Cloud-Gaming-Plattformen stehen 2,5-Gigabit-Ethernet (LAN) und Wi-Fi 6E bereit. Verpackt wird alles in einem Gaming-typischen Gehäuse samt RGB-Beleuchtung und zeitgemäßen Anschlüssen. Die Akkulaufzeit soll 9 Stunden betragen.Mit dem Lenovo IdeaPad Gaming Chromebook und dem Asus Chromebook Vibe CX55 springen zwei weitere Hersteller auf den Zug auf, die eine ähnliche Ausstattung bieten. Eine Ankündigung für den deutschen Markt steht noch aus. Zubehör-Anbieter wie Corsair, HyperX und Steelseries erweitern zudem ihr Gaming-Equipment um die Zertifizierung "Funktioniert mit Chromebook" und Google selbst ermöglicht innerhalb von ChromeOS eine Integration von Spielen, zum Beispiel innerhalb der Suche.
"Uns ist bewusst, dass Chromebooks bisher nicht unbedingt als Gaming-Laptops bekannt sind. Nichtsdestotrotz können Chromebooks tatsächlich die perfekten Geräte für Gamer:innen sein", sagt Google. Ob Spieler allerdings bereit sind, rund 1000 Euro für die weiterhin durch ChromeOS eingeschränkten Modelle auszugeben, bleibt abzuwarten.
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