Billiger wird's nicht: Flash-Speicher-Fertigung teurer als Verkaufspreise
Die Preise für Flash-Speicher haben einmal mehr ein Niveau erreicht, das unter den Fertigungskosten der Hersteller liegt. Damit deutet sich laut dem Chef des Controller-Herstellers Phison an, dass die Talsohle des Marktes nicht mehr weit ist.
Wie Phison-Chef KS Pua laut dem taiwanischen Branchendienst DigiTimes jüngst verlauten ließ, liegen die Kosten für die Fertigung von NAND Flash-Modulen jetzt unter den Preisen, die die Hersteller mit deren Verkauf erzielen können. Viel tiefer können die Preise im arg gebeutelten Markt also nicht mehr fallen.
Pua zufolge ist damit absehbar, dass der Tiefpunkt in der Preisentwicklung bei NAND Flash-Speicher bald erreicht ist, sodass es dann nur noch aufwärtsgehen kann. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass die Nachfrage zuletzt noch einmal stark gefallen ist, was die Hersteller in Bedrängnis bringt. Sie können nun entweder ihre Produkte zu Ramschpreisen verkaufen, um wenigstens einen Teil ihrer Kosten zu decken, oder eben Verluste durch entgangene Verkäufe hinnehmen.
Geht es nach dem Phison-Chef, soll sich die Lage im Speichermarkt aber bald wieder erholen, denn seiner Meinung nach sind die schlimmsten Auswirkungen der Inflation und anderer makroökonomischer Probleme in absehbarer Zeit vorbei. Für uns Kunden bedeutet die düstere Lage der Flash-Speicherhersteller allerdings durchaus Gutes.
Wer sich noch ein neues Smartphone, einen neuen PC oder andere Elektronikgeräte mit derartigen Speichermodulen leisten kann, bekommt bald wohl mehr Speicher, denn die Preise für fertige SSDs sinken und die Gerätehersteller können zumindest mit mehr Speicher versuchen, Kunden vom Kauf ihrer Produkte zu überzeugen.
Siehe auch:
Pua zufolge ist damit absehbar, dass der Tiefpunkt in der Preisentwicklung bei NAND Flash-Speicher bald erreicht ist, sodass es dann nur noch aufwärtsgehen kann. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass die Nachfrage zuletzt noch einmal stark gefallen ist, was die Hersteller in Bedrängnis bringt. Sie können nun entweder ihre Produkte zu Ramschpreisen verkaufen, um wenigstens einen Teil ihrer Kosten zu decken, oder eben Verluste durch entgangene Verkäufe hinnehmen.
Produktionskürzungen konnten Preisverfall nicht stoppen
Die Chiphersteller haben ihre Produktionskapazitäten in den letzten Wochen und Monaten bereits deutlich reduziert, um einen weiteren Rückgang der Preise zu verhindern. Hinter den sinkenden Preisen verbergen sich natürlich die ohnehin nach Ende der meisten Anti-Corona-Maßnahmen in vielen Ländern gesunkene Nachfrage, ein größeres Problem ist aber natürlich der von Russland gegen die Ukraine geführte Krieg, der für massive Kaufkraftverluste bei Firmen und Privatkunden in aller Welt gesorgt hat.Geht es nach dem Phison-Chef, soll sich die Lage im Speichermarkt aber bald wieder erholen, denn seiner Meinung nach sind die schlimmsten Auswirkungen der Inflation und anderer makroökonomischer Probleme in absehbarer Zeit vorbei. Für uns Kunden bedeutet die düstere Lage der Flash-Speicherhersteller allerdings durchaus Gutes.
Wer sich noch ein neues Smartphone, einen neuen PC oder andere Elektronikgeräte mit derartigen Speichermodulen leisten kann, bekommt bald wohl mehr Speicher, denn die Preise für fertige SSDs sinken und die Gerätehersteller können zumindest mit mehr Speicher versuchen, Kunden vom Kauf ihrer Produkte zu überzeugen.
Siehe auch:
- Lockdown sei dank: Speicherpreise für Flash und NAND sind im Sinkflug
- Western Digital erhöht Flash-Speicher-Preise nach Reinraum-Schaden
- Tesla ruft 135.000 Elektroautos zurück: Flash-Speicher kann ausfallen
- Das Internet Archiv speichert Flash-Animationen für die Nachwelt
- Preisexplosion bei Flash-Speicher: Samsung & Co erhöhen Preis um 40%
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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