Preisexplosion bei Flash-Speicher:
Samsung & Co erhöhen Preis um 40%
Fielen die Preise für Flash-Speicher in den letzten Jahren teilweise aufgrund der mangelnden Nachfrage ins Bodenlose, kehrt sich dieser Trend 2020 deutlich merkbar um. Angeblich steigen die Preise für Flash-Chips in diesem Jahr um rund 40 Prozent an.
Wer im Jahr 2020 SSDs, USB-Sticks, SD-Karten und andere Speichermedien auf Basis von NAND-Flash-Modulen erwerben will, muss sich anscheinend auf steigende Preise einstellen. Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf die großen Speicherhersteller berichtet, ziehen die Preise in den kommenden Monaten kräftig an.
Mit ihren Preisanhebungen reagieren die Hersteller dem Vernehmen nach auf eine immer weiter steigende Nachfrage rund um Flash-Speicher und die darauf basierenden Produkte. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte soll sich der Anstieg manifestieren, wobei man sich dann wieder dem Niveau annähert, das in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu verzeichnen war.
Die Chiphersteller haben allerdings auch selbst begonnen, die Produktionsmengen stärker zu kontrollieren, so dass schon seit der zweiten Hälfte des Jahres 2019 eine Stablisierung der Preise zu verzeichnen war, heißt es. Im Januar soll es im Jahresvergleich um rund fünf Prozent aufwärts gehen, bevor der Aufwärtstrend sich dann im weiteren Jahresverlauf verstärkt.
Unterdessen wird auch beim Arbeitsspeicher mit einem baldigen Anstieg der Preise gerechnet. Die Vertragspreise der großen Hersteller sollen bereits ab dem ersten Quartal 2020 nicht mehr weiter fallen, bevor dann im weiteren Jahresverlauf mit einem leichten Anstieg gerechnet wird. Gerade die Nachfrage bei Arbeitsspeicher für mobile Geräte wie Smartphones soll erneut zum Wachstumsmotor werden, so der Bericht.
Preise werden schrittweise erhöht
Samsung soll die Abnehmer seiner NAND-Flash-Chips vor kurzem darüber informiert haben, dass man die Preise im Quartalstakt um jeweils zehn Prozent erhöhen will. Über das Gesamtjahr soll sich so ein Preisanstieg um rund 40 Prozent ergeben. Auch bei den Konkurrenten SK Hynix und Micron Technology schmiedet man bereits ähnliche Pläne, wobei die Preiserhöhungen bei ihnen im monatlichen Takt erfolgen sollen.Mit ihren Preisanhebungen reagieren die Hersteller dem Vernehmen nach auf eine immer weiter steigende Nachfrage rund um Flash-Speicher und die darauf basierenden Produkte. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte soll sich der Anstieg manifestieren, wobei man sich dann wieder dem Niveau annähert, das in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu verzeichnen war.
Die Chiphersteller haben allerdings auch selbst begonnen, die Produktionsmengen stärker zu kontrollieren, so dass schon seit der zweiten Hälfte des Jahres 2019 eine Stablisierung der Preise zu verzeichnen war, heißt es. Im Januar soll es im Jahresvergleich um rund fünf Prozent aufwärts gehen, bevor der Aufwärtstrend sich dann im weiteren Jahresverlauf verstärkt.
Unterdessen wird auch beim Arbeitsspeicher mit einem baldigen Anstieg der Preise gerechnet. Die Vertragspreise der großen Hersteller sollen bereits ab dem ersten Quartal 2020 nicht mehr weiter fallen, bevor dann im weiteren Jahresverlauf mit einem leichten Anstieg gerechnet wird. Gerade die Nachfrage bei Arbeitsspeicher für mobile Geräte wie Smartphones soll erneut zum Wachstumsmotor werden, so der Bericht.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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