Schummeln ist für den Arsch:
So kann man beim Schach betrügen
Seit Tagen und Wochen ist die Welt des Schachsports in heller Aufruhr. Denn der fünffache Weltmeister Magnus Carlsen wirft seinem Konkurrenten Hans Niemann vor, nicht nur online, sondern auch in der echten Welt zu schummeln. Seither stellen sich alle die Frage nach dem Wie.
Vor Jahren war es noch ein Riesenthema, ob ein Großmeister gegen einen Computer gewinnen kann, mittlerweile haben sich die Schach-Algorithmen aber so weiterentwickelt, dass keiner mehr ernsthaft zweifelt, dass Maschinen dem Menschen in dieser Hinsicht überlegen sind. Entsprechend "leicht" kann man auch betrügen, vor allem dann, wenn keiner genauer hinsieht.
Letzteres ist aber bei Turnieren in der echten Welt nicht ohne Weiteres möglich, denn Teilnehmer werden heutzutage gefilzt und gescannt, damit weder Smartphone noch sonstiges Kommunikationsmittel am Körper getragen werden. Dabei geht es wohlgemerkt um "am" Körper und darum drehen sich auch im Fall Carlsen/Niemann die wildesten Spekulationen.
Damit kann man Schummeln und sogar Spaß dabei haben
Cheekmate, das als "drahtloses haptisches Kommunikationssystem" beschrieben wird, ist ein Dildo-förmiges Gerät, das vibriert und somit Signale bzw. Codes empfangen kann. Die Macher betonen hierbei explizit, dass das natürlich nicht dazu gedacht ist, um tatsächlich zu betrügen, denn "das wäre idiotisch ... kurz gesagt, ein Schandfleck für den Sport ... sondern um für die Nachwelt festzuhalten, ob diese Art des Eindringens durch die Hintertür überhaupt plausibel ist oder nur ein Internet-Mythos".
Adafruit liefert auch eine detaillierte Bauanleitung und sogar die dafür benötigten Komponenten, selbst den passenden Code für die Kommunikation hat das Open-Source-Hardware-Unternehmen zu bieten. Das einzige, was man nicht finden konnte, war ein williger Tester. Also nahm man ein Stück Schweinefleisch und tatsächlich: Es funktioniert.
Letzteres ist aber bei Turnieren in der echten Welt nicht ohne Weiteres möglich, denn Teilnehmer werden heutzutage gefilzt und gescannt, damit weder Smartphone noch sonstiges Kommunikationsmittel am Körper getragen werden. Dabei geht es wohlgemerkt um "am" Körper und darum drehen sich auch im Fall Carlsen/Niemann die wildesten Spekulationen.
Damit kann man Schummeln und sogar Spaß dabei haben
Schummeln, wo die Sonne nicht hinscheint
Denn im Wesentlichen gibt es die Verschwörungstheorie, dass Niemann mithilfe von sogenannten "Anal-Perlen" oder einem sonstigen elektronischen Gerät, das dort eingeschoben wird, wo die Sonne nicht hinscheint, schummeln soll. Doch funktioniert das auch wirklich? Wie Ars(ch) Technica berichtet, wollte das auch das Hardware-Unternehmen Adafruit Industries wissen und hat versucht, ein Gerät zu bauen, das "Hintertür-Kommunikation" ermöglicht.Cheekmate, das als "drahtloses haptisches Kommunikationssystem" beschrieben wird, ist ein Dildo-förmiges Gerät, das vibriert und somit Signale bzw. Codes empfangen kann. Die Macher betonen hierbei explizit, dass das natürlich nicht dazu gedacht ist, um tatsächlich zu betrügen, denn "das wäre idiotisch ... kurz gesagt, ein Schandfleck für den Sport ... sondern um für die Nachwelt festzuhalten, ob diese Art des Eindringens durch die Hintertür überhaupt plausibel ist oder nur ein Internet-Mythos".
Adafruit liefert auch eine detaillierte Bauanleitung und sogar die dafür benötigten Komponenten, selbst den passenden Code für die Kommunikation hat das Open-Source-Hardware-Unternehmen zu bieten. Das einzige, was man nicht finden konnte, war ein williger Tester. Also nahm man ein Stück Schweinefleisch und tatsächlich: Es funktioniert.
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