Overwatch 2-Probleme: Blizzard befreit die meisten vom Telefonzwang

Die Fortsetzung von Blizzards Battle-Royale-Hit Overwatch ist seit Kurzem für alle verfügbar und beim zweiten Mal ist das Spiel ein Free-to-play-Titel. Neuerungen gibt es hier einige, auch in Bezug auf Sicherheit. Denn man will ehrliche Gamer vor Betrügern schützen, u. a. per SMS-Verifizierung. Doch recht schnell stellte sich heraus, dass der Zwang zur Registrierung einer Telefonnummer keine so gute Idee war, zumindest in der Umsetzung. Denn nach dem Start klagten viele Gamer, dass ihre Prepaid-Mobilfunker nicht unterstützt werden und sie deshalb Overwatch 2 nicht spielen können, auch wenn sie in der Theorie sowie Praxis alle Voraussetzungen erfüllen.

"Overwatch 2 bestraft Arme"

Ein Spieler namens Richard Meunster drückte es gegenüber Kotaku folgendermaßen aus: "Es fühlt sich an, als würde man dafür bestraft, dass man arm ist." Denn er berichtet, dass er und sein Bruder Kunden von Cricket Wireless seien. Das ist ein Prepaid-Billiganbieter, der aber nicht mit dem Zwei-Faktor-System von Overwatch 2 kompatibel ist.

Denn Overwatch 2-Spieler, auch jene, die den ersten Teil besitzen und gespielt haben, müssen (bzw. mussten) sich über ein System mit dem Namen SMS Protect verifizieren. Doch das hat bestimmte Einschränkungen, denn Prepaid- oder Voice-over-IP-Anbieter sowie Festnetznummern werden nicht unterstützt.


Die Absicht dahinter ist sicherlich löblich, denn Blizzard will auf diese Weise gegen "sowohl Schummler als auch störendes Verhalten" vorgehen. Allerdings war die Umsetzung alles andere als gelungen, da ehrliche Spieler, die das Pech haben, Prepaid zu nutzen, ausgeschlossen wurden. Auch auf Reddit klagten Spieler über diese Art der Diskriminierung: "Ich hätte nie gedacht, dass ich vom Spielen von Overwatch ausgeschlossen werden würde, nur weil ich mir einen Telefonvertrag nicht leisten kann, aber so ist es nun mal ... Blizzard ist das erste Unternehmen, das mich dazu bringt, mich zu arm zu fühlen, um ein Spiel zu nutzen", schreibt einer.

Blizzard reagiert

Glücklicherweise hat Blizzard ein Einsehen und entfernt bis auf Weiteres diese Schranke. In einem Update schreibt das Gaming-Unternehmen: "Wir haben Overwatch 2 als Live-Service konzipiert, was es uns ermöglicht, auf eine Vielzahl von Spieler-Feedback zu reagieren. Wir haben die Entscheidung getroffen, die Telefonnummernanforderungen für die Mehrheit der bestehenden Overwatch-Spieler zu entfernen."

Das bedeutet konkret, dass jeder Overwatch-Gamer mit einem verbundenen Battle.net-Account, also alle Nutzer, die seit dem 9. Juni 2021 gespielt haben, keine Telefonnummer angeben müssen, um zu spielen. Diese Änderung soll am Freitag, dem 7. Oktober, in Kraft treten, also morgen. Neue Konten müssen sich aber nach wie vor per SMS Protect verifizieren.

Siehe auch:

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