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Nvidia verschwindet ganz aus Russland, Mitarbeiter können auswandern
Der Grafikspezialist Nvidia zieht sich jetzt komplett aus Russland zurück. Das Unternehmen verkündete jetzt seinen vollständigen Abschied, was man als eine der Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sieht.
Wie Nvidia gestern laut dem Wall Street Journal bekanntgab, möchte man sich jetzt endgültig aus Russland zurückziehen. Der Grafikkartenhersteller hatte zuvor bereits vor Monaten die Lieferung seiner Produkte in das Land gestoppt, war aber noch immer vor Ort präsent, wobei es vor allem darum ging, die bisherigen Mitarbeiter und ihre Familien zu unterstützen.
Inwiefern ihnen dies aufgrund der zunehmend beschränkten Reisemöglichkeiten und der zuletzt verkündeten Teilmobilmachung durch die russische Armee allerdings möglich sein wird, ist derzeit unklar. Auch die absolute Mehrheit der sogenannten Board-Partner von Nvidia hat den Vertrieb seiner Produkte in Russland bereits vor Monaten eingestellt.
Dennoch bedeutet dies nicht, dass man in Russland jetzt keine Grafikkarten mit Nvidia-Chips mehr kaufen kann. So dürften über Parallelimporte von Drittparteien noch immer GPUs mit Nvidia-Chips nach Russland gelangen, auch wenn diese dort noch teurer verkauft werden, als sie in Westeuropa und anderen Regionen sind.
Hinzu kommt, dass einige chinesische Hersteller nach wie vor ihre Produkte ohne größere Einschränkungen nach Russland verkaufen, da sie keinerlei Repressalien des Westens zu fürchten haben. Eine solche Praxis ist jedenfalls bei Smartphones und anderen Elektronikerzeugnissen zu beobachten, sind Anbieter wie Xiaomi, Oppo oder Huawei doch anders als Marken wie Apple oder Samsung auch weiterhin in Russland aktiv.
Siehe auch:
Mitarbeiter können vom Ausland aus weiter für Nvidia arbeiten
Nvidia liefert schon seit Anfang März keine Produkte mehr auf offiziellem Weg nach Russland, doch jetzt beendet man seine Aktivitäten dort komplett. Die russischen Mitarbeiter des Unternehmens sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Tätigkeiten in anderen Ländern fortzuführen, hieß es.Inwiefern ihnen dies aufgrund der zunehmend beschränkten Reisemöglichkeiten und der zuletzt verkündeten Teilmobilmachung durch die russische Armee allerdings möglich sein wird, ist derzeit unklar. Auch die absolute Mehrheit der sogenannten Board-Partner von Nvidia hat den Vertrieb seiner Produkte in Russland bereits vor Monaten eingestellt.
Dennoch bedeutet dies nicht, dass man in Russland jetzt keine Grafikkarten mit Nvidia-Chips mehr kaufen kann. So dürften über Parallelimporte von Drittparteien noch immer GPUs mit Nvidia-Chips nach Russland gelangen, auch wenn diese dort noch teurer verkauft werden, als sie in Westeuropa und anderen Regionen sind.
Hinzu kommt, dass einige chinesische Hersteller nach wie vor ihre Produkte ohne größere Einschränkungen nach Russland verkaufen, da sie keinerlei Repressalien des Westens zu fürchten haben. Eine solche Praxis ist jedenfalls bei Smartphones und anderen Elektronikerzeugnissen zu beobachten, sind Anbieter wie Xiaomi, Oppo oder Huawei doch anders als Marken wie Apple oder Samsung auch weiterhin in Russland aktiv.
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Nvidia Aktienkurs in Euro
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