Coinbase: Erstes Insiderhandel-Schuldgeständnis bei Kryptowerten
Im ersten Fall, in dem ein mutmaßlicher Insider-Handel im Bereich der Kryptowährungen vor Gericht verhandelt wird, hat sich einer der Angeklagten nun für schuldig bekannt. Es handelt sich um den Bruder des damaligen Coinbase-Produktmanagers Ishan Wahi.
"Weniger als zwei Monate, nachdem er angeklagt wurde, hat Nikhil Wahi heute vor Gericht zugegeben, dass er mit Krypto-Vermögenswerten gehandelt hat, und das Geschäft auf vertraulichen Informationen von Coinbase basierte, auf die er keinen Anspruch hatte", erklärte Damien Williams von der US-Staatsanwaltschaft in New York. Es ist somit auch das erste Mal, dass sich ein Beschuldigter eines solchen Vorwurfs für schuldig erklärt, berichtet das US-Magazin Decrypt.
"Das heutige Schuldeingeständnis sollte all jenen, die an den Kryptowährungsmärkten beteiligt sind, als Erinnerung dienen, dass der Southern District of New York weiterhin Betrügereien aller Art konsequent verfolgen und sich an die technologische Entwicklung anpassen wird", führte Williams fort. Das Urteil soll im Dezember verkündet werden - es ist damit zu rechnen, dass Wahi zu einer Rückzahlung des unlauter erworbenen Gewinns verpflichtet wird, weiterhin drohen bis zu 20 Jahre Haft, wobei das Schuldeingeständnis hier wohl mildernd wirken dürfte.
Ishan Wahi wies die Anschuldigungen gegen seine Person zurück. Das dürfte auch darauf beruhen, dass Anfangs gar nicht klar war, wie die Kryptowerte hier zu behandeln sind. Immerhin werden sie in den Gesetzen rund um die Finanzmärkte nicht explizit erwähnt. Allerdings wurde bereits deutlich, dass die Werte als nicht registrierte Kapitalanlagen behandelt werden, die letztlich auch einer staatlichen Regulierung unterliegen - und sei es nur auf Basis der Gesetze, die Verbraucher generell vor Betrug schützen sollen.
Wie angesichts des Bekenntnisses seines Bruders nun die Verteidigungsstrategie des früheren Coinbase-Managers aussehen wird, muss sich zeigen.
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"Das heutige Schuldeingeständnis sollte all jenen, die an den Kryptowährungsmärkten beteiligt sind, als Erinnerung dienen, dass der Southern District of New York weiterhin Betrügereien aller Art konsequent verfolgen und sich an die technologische Entwicklung anpassen wird", führte Williams fort. Das Urteil soll im Dezember verkündet werden - es ist damit zu rechnen, dass Wahi zu einer Rückzahlung des unlauter erworbenen Gewinns verpflichtet wird, weiterhin drohen bis zu 20 Jahre Haft, wobei das Schuldeingeständnis hier wohl mildernd wirken dürfte.
Komplexer Prozess
Der bei Coinbase arbeitende Bruder soll nach Erkenntnissen der Ermittler Informationen über bevorstehende Aktionen auf der Coinbase-Plattform weitergegeben haben. Die wurden vom Beschuldigten dann genutzt, um zuvor noch billig zu investieren und später die Gewinne aus Wertsteigerungen von Kryptowerten mitzunehmen.Ishan Wahi wies die Anschuldigungen gegen seine Person zurück. Das dürfte auch darauf beruhen, dass Anfangs gar nicht klar war, wie die Kryptowerte hier zu behandeln sind. Immerhin werden sie in den Gesetzen rund um die Finanzmärkte nicht explizit erwähnt. Allerdings wurde bereits deutlich, dass die Werte als nicht registrierte Kapitalanlagen behandelt werden, die letztlich auch einer staatlichen Regulierung unterliegen - und sei es nur auf Basis der Gesetze, die Verbraucher generell vor Betrug schützen sollen.
Wie angesichts des Bekenntnisses seines Bruders nun die Verteidigungsstrategie des früheren Coinbase-Managers aussehen wird, muss sich zeigen.
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