El Salvador und Coinbase-Probleme:
Bitcoin wieder auf Achterbahnfahrt
Es ist kein Geheimnis, dass Kryptowährungen eine volatile Angelegenheit sind und gerne abstürzen, um später wieder schnell zu steigen. Das kann man aktuell wieder einmal bei Bitcoin sehen, denn die bekannteste Währung dieser Art hat in den letzten Tagen einen wilden Ritt hingelegt.
Noch vor einigen Wochen kratzte der Bitcoin-Kurs an der 30.000-Dollar-Marke, allerdings im Negativen. Mitte Juli fiel man sogar kurz unter diesen Wert. Doch danach ging es wieder bergauf, Bitcoin konnte seinen Wert konstant steigern. Vor einigen Tagen lag die Kryptowährung klar über 50.000 Dollar, am Montag konnten 53.000 Dollar erreicht werden.
Doch in den letzten Stunden setzte Bitcoin zum Sturzflug an und landete zwischenzeitlich bei 43.000 Dollar. Und das, obwohl es vermeintlich gute Nachrichten gab: Denn gestern führte El Salvador als erstes Land der Erde Bitcoin als offizielle Währung ein (neben dem Dollar). Dafür hat die Regierung des mittelamerikanischen Landes auch ein digitales Wallet für seine rund 6,5 Millionen Einwohner geschaffen, jeder Salvadorianer konnte dort zudem eine Art Begrüßungsgeschenk in Höhe von 30 Dollar (etwa 0,0007 Bitcoin) vorfinden.
Zusammen mit dem Kurssturz war das für Kritiker ein Beweis, dass sich Bitcoin nicht als Währung für ein ganzes Land eignet. Es gab auch Proteste, die die Einführung für Populismus eines exzentrischen Präsidenten halten, sie sind der Meinung, dass vor allem Arme nichts davon haben werden.
Die Ereignisse in El Salvador waren aber nicht der einzige Grund für den aktuellen Kurssturz (bzw. Folge, denn bei Bitcoin sind die Grenzen von Ursache und Wirkung fließend): So hatte in der Nacht auf heute mit Coinbase die größte Krypto-Handelsplattform der Welt mit technischen Problemen zu kämpfen, Bitcoins konnten stundenlang weder ge- noch verkauft werden und es ist nicht ganz klar, ob diese inzwischen komplett beseitigt sind.
Doch in den letzten Stunden setzte Bitcoin zum Sturzflug an und landete zwischenzeitlich bei 43.000 Dollar. Und das, obwohl es vermeintlich gute Nachrichten gab: Denn gestern führte El Salvador als erstes Land der Erde Bitcoin als offizielle Währung ein (neben dem Dollar). Dafür hat die Regierung des mittelamerikanischen Landes auch ein digitales Wallet für seine rund 6,5 Millionen Einwohner geschaffen, jeder Salvadorianer konnte dort zudem eine Art Begrüßungsgeschenk in Höhe von 30 Dollar (etwa 0,0007 Bitcoin) vorfinden.
Holpriger Start
Das Chivo genannte Wallet startete aber mit großen Problemen und war zunächst nicht in den App-Stores von Apple, Google und Huawei zu finden. Nach einem Aufruf von Präsident Nayib Bukele wurde Chivo dann freigegeben, stürzte aber wegen zu vieler Zugriffe ab und musste zeitweise offline genommen werden (via Cnet).Zusammen mit dem Kurssturz war das für Kritiker ein Beweis, dass sich Bitcoin nicht als Währung für ein ganzes Land eignet. Es gab auch Proteste, die die Einführung für Populismus eines exzentrischen Präsidenten halten, sie sind der Meinung, dass vor allem Arme nichts davon haben werden.
Die Ereignisse in El Salvador waren aber nicht der einzige Grund für den aktuellen Kurssturz (bzw. Folge, denn bei Bitcoin sind die Grenzen von Ursache und Wirkung fließend): So hatte in der Nacht auf heute mit Coinbase die größte Krypto-Handelsplattform der Welt mit technischen Problemen zu kämpfen, Bitcoins konnten stundenlang weder ge- noch verkauft werden und es ist nicht ganz klar, ob diese inzwischen komplett beseitigt sind.
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