"Crypto King": Mehrere Luxus-Wagen beschlagnahmt - Anlegergeld weg
Anleger versuchen derzeit Geld zurückzubekommen, das sie einem selbsternannten "Crypto King" zur Verfügung gestellt haben. Jetzt haben die Behörden bei diesem erst einmal mehrere Luxus-Autos beschlagnahmt, um die Forderungen zumindest zum Teil zu decken.
Zwei McLarens, zwei BMWs und ein Lamborghini wurden bei dem 23-Jährigen aus Whitby, Ontario, sichergestellt, berichtete der kanadische Sender CBC. Darüber hinaus beschlagnahmten die Behörden weitere Vermögenswerte, die sich mit den Autos zusammen auf rund 2 Millionen Dollar summierten. Allerdings wollen sich die Anleger noch deutlich mehr zurückholen - insgesamt geht es um 35 Millionen Dollar.
Der junge Mann steht hinter dem Unternehmen AP Private Equity. Dieses versprach Anlegern gute Renditen, wenn sie ihr Geld über seine Firma in Kryptowährungen anlegen. Doch sieht inzwischen einiges danach aus, dass der Beschuldigte sich vor allem selbst bereichert hat und ansonsten große Verluste verzeichnete.
Die Versprechen des "Crypto King" klangen nicht einmal übertrieben. Das angelegte Kapital sollte nach einiger Zeit zurückgezahlt werden und von den zusätzlichen Gewinnen wollte der Unternehmer 30 Prozent behalten und 70 Prozent an den Anleger zahlen. Auch Garantien für eine Investition gab es auf dem Papier. Davon ist allerdings nichts geblieben - denn wenn beispielsweise Banken zahlungsunfähig sind, springt für gewöhnlich ein Sicherheit-Pool der Finanzbranche ein. So etwas gibt es in der Krypto-Szene allerdings nicht.
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Der junge Mann steht hinter dem Unternehmen AP Private Equity. Dieses versprach Anlegern gute Renditen, wenn sie ihr Geld über seine Firma in Kryptowährungen anlegen. Doch sieht inzwischen einiges danach aus, dass der Beschuldigte sich vor allem selbst bereichert hat und ansonsten große Verluste verzeichnete.
Keine Sicherheiten
Eine Anlegerin ließ sich beispielsweise dazu hinreißen, 60.000 Dollar zu investieren, die sie für die Ausbildung ihrer Enkel angespart hatte. Natürlich in der Überzeugung, dass das Geld noch etwas Zusatzrendite bringen könnte, bis die eigentlichen Empfänger alt genug sind. Stand heute hat die Frau allerdings 50.000 Euro verloren.Die Versprechen des "Crypto King" klangen nicht einmal übertrieben. Das angelegte Kapital sollte nach einiger Zeit zurückgezahlt werden und von den zusätzlichen Gewinnen wollte der Unternehmer 30 Prozent behalten und 70 Prozent an den Anleger zahlen. Auch Garantien für eine Investition gab es auf dem Papier. Davon ist allerdings nichts geblieben - denn wenn beispielsweise Banken zahlungsunfähig sind, springt für gewöhnlich ein Sicherheit-Pool der Finanzbranche ein. So etwas gibt es in der Krypto-Szene allerdings nicht.
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