China: Nicht nur Dürre, jetzt kommen auch noch neue Lockdowns
Während sich China weiterhin im Griff der heftigsten Dürre seit Menschengedenken befindet, kommen nun auch noch die Corona-Lockdowns zurück. Aktuell wird das für die IT-Exportwirtschaft so wichtige Shenzhen nach und nach weiter abgeriegelt.
Die Behörden versuchen dort eilig einen neuen Covid-19-Ausbruch in den Griff zu bekommen, berichtet die Hongkonger Tageszeitung South China Morning Post. Im Rahmen der strengsten Maßnahmen, die seit fast einem halben Jahr in der Stadt verhängt wurden, sind erst einmal alle größeren Veranstaltungen, einschließlich Messen, in den Industriebezirken Longgang und Longhua abgesagt. Dort befinden sich unter anderem die Fabriken Foxconns, aber auch anderer Produzenten aus dem IT-Bereich.
Ähnliche Beschränkungen wurden auch in den Handelszentren Futian und Luohu verhängt. Dort wurden am Montag sechs Unterbezirke abgeriegelt - darunter Huaqiangbei, wo sich der größte Elektronikgroßmarkt der Welt befindet. Aktuell läuft aber zumindest die Produktion in den Fabriken noch, wie ein Foxconn-Sprecher mitteilte. Doch das kann sich im Grunde jederzeit ändern.
Wenn sich die Infektionen weiter ausbreiten, kann es zu weiteren Einschränkungen kommen. Das dürfte dann auch Auswirkungen weit über China hinaus haben. Denn aktuell läuft beispielsweise in vielen Werken auch die Produktion für das Weihnachtsgeschäft in den westlichen Industriestaaten. So könnte es letztlich zu zusätzlichen Teuerungen und Engpässen bei bestimmten Produkten kommen.
Siehe auch:
Ähnliche Beschränkungen wurden auch in den Handelszentren Futian und Luohu verhängt. Dort wurden am Montag sechs Unterbezirke abgeriegelt - darunter Huaqiangbei, wo sich der größte Elektronikgroßmarkt der Welt befindet. Aktuell läuft aber zumindest die Produktion in den Fabriken noch, wie ein Foxconn-Sprecher mitteilte. Doch das kann sich im Grunde jederzeit ändern.
BF.15 auf dem Vormarsch
Die meisten der jüngsten Coronafälle waren mit einer Omikron-Subvariante verbunden, die als BF.15 bekannt ist. Es ist das erste Mal, dass dieser Stamm in China nachgewiesen wurde, so die Gesundheitsbeamten von Shenzhen auf einer Pressekonferenz am Montag. Auch in vielen anderen Regionen des Landes konnte die Variante inzwischen nachgewiesen werden und es folgten zusätzliche Lockdown-Maßnahmen.Wenn sich die Infektionen weiter ausbreiten, kann es zu weiteren Einschränkungen kommen. Das dürfte dann auch Auswirkungen weit über China hinaus haben. Denn aktuell läuft beispielsweise in vielen Werken auch die Produktion für das Weihnachtsgeschäft in den westlichen Industriestaaten. So könnte es letztlich zu zusätzlichen Teuerungen und Engpässen bei bestimmten Produkten kommen.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum Thema Coronavirus
- Lieferprobleme auch bei Foto-Produkten: Das sind die Hintergründe
- Super Bowl 2021: Ford macht Mut im Kampf gegen Corona
- Gut sicht- und hörbar: Razer präsentiert Hightech-Gesichtsmaske
- Clever gegen Corona: Stadion setzt Drohnen zum Desinfizieren ein
- Corona-Warn-App: Rundgang durch die Tracing-App des Bundes
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Stark reduziert: Media Markt & Saturn mit neuen Wochenendknallern
- Capcom gehackt: Daten von 11,7 Millionen Nutzern wurden gestohlen
- Jetzt trollt Epic Games nur noch: 50.000 Dollar Preisgeld für KI-Spiel
- James Bond: Vier Schauspieler stehen im Finale um die 007-Nachfolge
- Das machen gelangweilte KI-Agenten, die alleingelassen werden
- Mobilfunk von Musks SpaceX: Pläne für Netz mit 80.000 Basisstationen
- Arc Browser macht dicht: Konten werden deaktiviert, Daten gelöscht
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen