Nächster Knalleffekt steht wohl bevor:
Amazon dürfte EA kaufen
Anfang des Jahres hat Microsoft angekündigt, dass man Activision Blizzard für 70 Milliarden Dollar kaufen wird, nun bahnt sich der nächste Kracher an. Denn es heißt, dass Handelsriese Amazon den Publisher EA übernehmen wird. Das Geschäft soll heute bekannt gegeben werden.
Als Microsoft im Januar die Übernahme von Activision Blizzard angekündigt hat, schrieben wir "Holy Shit" und nun gibt es möglicherweise eine Art Fortsetzung. Denn wenn die Informationen von USA Today, wo man sich auf das schwedisches Branchenmedium GLHF beruft, stimmen, dann wird Amazon Electronic Arts kaufen, das Geschäft soll auch schon heute bekannt gegeben werden.
Sollte das Geschäft tatsächlich angekündigt werden, dann wäre das aus Sicht von Amazon nicht nur nachvollziehbar, sondern auch durchaus sinnvoll. Denn der Versandhändler hat in den vergangenen Monaten seine Gaming-Aktivitäten ausgebaut, trotz Spielen wie New World und Lost Ark ist man aber immer noch eine kleine Nummer im Geschäft.
Überdies würde Amazon bei einer Übernahme (die wie im Fall von Microsoft und Activision Blizzard vorbehaltlich einer kartellrechtlichen Absegnung wäre) auch jede Menge Rechte bekommen, die man als Serien und ähnliches umsetzen könnte. Denn schließlich hat Electronic Arts Spiele wie Mass Effect, Dragon Age und Dead Space in seinem Aufgebot.
Allerdings gibt es bereits erste Berichte, die das Gegenteil behaupten. Laut Bloomberg Terminal bzw. Quellen von CNBC wird Amazon kein Angebot für Electronic Arts abgeben.
Frühere Übernahmegerüchte
Das ist durchaus denkbar, denn EA war in letzter Zeit Gegenstand gleich mehrerer Übernahmegerüchte: So hieß es, dass auch Apple und Disney an dem Branchen-Urgestein interessiert waren. Auch der Name Amazon ist bereits gefallen und das Geschäft wäre angesichts der prallen Kassen des Handelsgiganten für diesen auch zweifellos finanzierbar.Sollte das Geschäft tatsächlich angekündigt werden, dann wäre das aus Sicht von Amazon nicht nur nachvollziehbar, sondern auch durchaus sinnvoll. Denn der Versandhändler hat in den vergangenen Monaten seine Gaming-Aktivitäten ausgebaut, trotz Spielen wie New World und Lost Ark ist man aber immer noch eine kleine Nummer im Geschäft.
Überdies würde Amazon bei einer Übernahme (die wie im Fall von Microsoft und Activision Blizzard vorbehaltlich einer kartellrechtlichen Absegnung wäre) auch jede Menge Rechte bekommen, die man als Serien und ähnliches umsetzen könnte. Denn schließlich hat Electronic Arts Spiele wie Mass Effect, Dragon Age und Dead Space in seinem Aufgebot.
Allerdings gibt es bereits erste Berichte, die das Gegenteil behaupten. Laut Bloomberg Terminal bzw. Quellen von CNBC wird Amazon kein Angebot für Electronic Arts abgeben.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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