Google droht Entlassungen an:
"Es wird Blut auf den Straßen fließen"
Entlassungen sind in der IT-Branche alles andere als ungewöhnlich, sie sind so zahlreich wie Wellen, bei denen Mitarbeiter angestellt werden. Aktuell scheint es aber bei Google besonders zu rumoren, denn dort stehen drastische Schritte bevor, wenn sich die Zahlen nicht bessern.
Der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View hat bis heute das Image des netten Hippie-Unternehmens, in dem alle glücklich und produktiv sind. Doch die Realität sieht anders aus, denn intern gibt es - wie in jedem anderen Unternehmen - auch jede Menge Druck.
Denn der Einstellungsstopp wurde im Juli zunächst temporär für zwei Wochen ausgesprochen, dann aber offenbar still und heimlich auf unbestimmte Zeit verlängert. CEO Sundar Pichai hat gesagt, dass die Mitarbeiteranzahl derzeit nicht der Produktivität entspricht und laut einem Google-Insider "reden jetzt alle davon, dass das Unternehmen den Gürtel enger schnallen muss".
Friede, Freude, Eierkuchen gibt es in Mountain View schon lange nicht mehr, wenn dieses Image tatsächlich jemals mehr war als gut gepflegte PR. "Die Kommunikation ist grob, und die Leute werden bedroht, um sicherzustellen, dass wir die Zahlen erreichen", sagte ein Google-Mitarbeiter. Ein anderer dazu: "Ich glaube nicht, dass man die Auswirkungen auf die Moral unterschätzen sollte, oder das Gefühl der Paranoia, dass man jemanden sucht, den man auf die Abschussliste setzen kann, und dass man das selbst sein könnte."
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"Stimmungswechsel" bei Google
Aktuell sind die Nerven innerhalb von Google jedenfalls wohl besonders angespannt: Denn wie Business-Insider berichtet, gibt es aktuell nicht nur einen Anstellungsstopp, sondern auch eine Atmosphäre, die einige als "echten Stimmungswechsel" beschreiben.Denn der Einstellungsstopp wurde im Juli zunächst temporär für zwei Wochen ausgesprochen, dann aber offenbar still und heimlich auf unbestimmte Zeit verlängert. CEO Sundar Pichai hat gesagt, dass die Mitarbeiteranzahl derzeit nicht der Produktivität entspricht und laut einem Google-Insider "reden jetzt alle davon, dass das Unternehmen den Gürtel enger schnallen muss".
"Blut" wird fließen
Mehr als das: In der Cloud-Sparte bzw. deren Verkaufsabteilung wird Mitarbeitern offen gedroht: Dort werde es eine "allgemeine Überprüfung der Verkaufsproduktivität und der Produktivität im Allgemeinen" geben. Sollten sich diese Faktoren im nächsten Quartal nicht bessern, dann wird es "Blut auf den Straßen geben".Friede, Freude, Eierkuchen gibt es in Mountain View schon lange nicht mehr, wenn dieses Image tatsächlich jemals mehr war als gut gepflegte PR. "Die Kommunikation ist grob, und die Leute werden bedroht, um sicherzustellen, dass wir die Zahlen erreichen", sagte ein Google-Mitarbeiter. Ein anderer dazu: "Ich glaube nicht, dass man die Auswirkungen auf die Moral unterschätzen sollte, oder das Gefühl der Paranoia, dass man jemanden sucht, den man auf die Abschussliste setzen kann, und dass man das selbst sein könnte."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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