Neuer Rekord: Niemand startet so oft in den Weltraum wie SpaceX
Die wiederverwertbaren Raketenstufen des Raumfahrtunternehmens SpaceX haben die Kosten und die Arbeitsschritte vor dem Start einer Satellitenmission so weit gedrückt, dass die Firma nun fast schon einen Linien-Betrieb in den Weltraum fährt.
So ist gestern schon der 33. Falcon-9-Launcher in diesem Jahr in den Orbit abgehoben. Der bisherige Rekord von 31 Starts im vergangenen Jahr wurde damit übertroffen - und es ist gerade einmal etwas mehr als die Hälfte des Jahres vergangen. Eine solche Startfrequenz hat bisher noch keine andere einzelne Organisation hinbekommen.
SpaceX befindet sich somit auf einem guten Weg, das zu Jahresbeginn verkündete Ziel zu schaffen: Das Unternehmen will in diesem Jahr 52 Flüge in den Weltraum starten - also durchschnittlich einen pro Woche. Einen guten Anteil daran hat der Aufbau des Internet-Satelliten-Netzwerkes Starlink. Mit einem Falcon-9-Start bringt SpaceX hier inzwischen jeweils bis zu 53 einzelne Systeme in den Orbit, 46 Stück waren es beim letzten Mal.
Darüber hinaus bedient SpaceX aber auch diverse andere Kunden. Und deren Zahl steigt. Denn durch die Wiederverwertbarkeit sind die Preise, um Nutzlast in den Orbit zu bringen, gesunken. Das macht diese Option für ein deutlich breiteres Spektrum an kommerziellen Anwendungen interessanter als bisher.
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SpaceX befindet sich somit auf einem guten Weg, das zu Jahresbeginn verkündete Ziel zu schaffen: Das Unternehmen will in diesem Jahr 52 Flüge in den Weltraum starten - also durchschnittlich einen pro Woche. Einen guten Anteil daran hat der Aufbau des Internet-Satelliten-Netzwerkes Starlink. Mit einem Falcon-9-Start bringt SpaceX hier inzwischen jeweils bis zu 53 einzelne Systeme in den Orbit, 46 Stück waren es beim letzten Mal.
Immer mehr Kunden
Die Frequenz, mit der die wiederverwertbaren Raketenstufen abheben, ist dabei durchaus beeindruckend. Teilweise dauert es gerade einmal 30 Tage, bis eine Raketenstufe das nächste Mal abhebt. Der am Sonntag genutzte Launcher kam bereits zum fünften Mal zum Einsatz. Einer der lukrativsten Aufträge von außen kommt hingegen von der US-Raumfahrtbehörde NASA. Diese lässt inzwischen regelmäßig Dragon-Raumschiffe mit Astronauten und vor allem Ausrüstung zur Internationalen Raumstation ISS bringen.Darüber hinaus bedient SpaceX aber auch diverse andere Kunden. Und deren Zahl steigt. Denn durch die Wiederverwertbarkeit sind die Preise, um Nutzlast in den Orbit zu bringen, gesunken. Das macht diese Option für ein deutlich breiteres Spektrum an kommerziellen Anwendungen interessanter als bisher.
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