Tod einer Mobilfunk-Marke:
Mobilcom-Debitel heißt jetzt Freenet

Bereits im Februar kündigte die Freenet AG das Ende von Mobilcom-Debitel an, nun wurde die Marke offiziell eingestellt. Das Unternehmen bietet ab sofort seine Discounter-Tarife in den Netzen von Vodafone, O2 und Telekom unter dem Dach von Freenet Mobilfunk an.
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Freenet
Seit Beginn der 90er-Jahre wuchs der Zusammenschluss von Mobilcom, Debitel und Talkline zu einer namhaften Größe im Bereich der Mobilfunk-Discounter zusammen. Nach der Übernahme durch Freenet im Jahr 2011 hat sich daran nur wenig geändert. Über sieben Millionen Mobilfunk-Kunden zählt das Unternehmen, das sich nun von der durchaus bekannten Marke verabschiedet. Nicht nur online, auch aus der Fußgängerzone wird Mobilcom-Debitel verschwinden, denn das Freenet-Logo hängt nun auch an den 550 Ladenfilialen in Deutschland. Mobilcom Debitel AktionDieter Bohlen ist seit einiger Zeit das Marken-Gesicht für Freenet "Aus Mobilcom-Debitel wird Freenet - mit diesem logischen und strategisch wichtigen Schritt räumen wir mit der Markendualität auf, die unter dem Dach der Freenet AG entstanden ist", gab Freenet-CEO Christoph Vilanek im Februar bekannt. Somit dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis eventuell auch die Töchter Klarmobil und Waipu TV angezählt und in das Freenet Mobilfunk- sowie Freenet TV-Portfolio (DVB-T2 HD) eingegliedert werden. Seit Dezember 2012 gehört auch der Online-Händler Gravis zur Freenet-Gruppe.

Was ändert sich für Mobilcom-Kunden?

Der Namenswechsel von Mobilcom-Debitel hin zu Freenet Mobilfunk hat keinen direkten Einfluss auf Bestandskunden. Die SIM-Karten bleiben weiterhin aktiv, das bestehende Online-Konto auf der neuen Freenet-Webseite erhalten und auch die Nutzung der Mein-MD-App kann fortgesetzt werden. Auch an den Konditionen und Laufzeiten bestehender Mobilfunk-Verträge ändert sich nichts. Lediglich der Name ist ein anderer: Online, auf Kontoabbuchungen, in den Ladenfilialen vor Ort und in den App Stores von iOS und Android.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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