Qualcomm: Snapdragon wird eigenständige Marke, Zahlenspiele enden
Qualcomm hat kurz vor der Vorstellung seines neuesten High-End-SoCs für Top-Smartphones angekündigt, dass man das Marketing der "populärsten ARM-Chips" umstellt. Die Marke Snapdragon wird künftig eigenständig und die Namensgebung der Prozessoren einfacher.
Im Vorfeld des in genau einer Woche beginnenden Snapdragon Tech Summit 2021, auf dem Qualcomm wahrscheinlich den bisher unter der internen Modellnummer "SM8450" entwickelten neuen Top-Chip mit dem Codenamen "Waipio" vorstellen will, hat das Unternehmen eine Vereinfachung des Namensschemas für seine Smartphone-Plattformen angekündigt.
Wie bisher bleibt auch künftig wahrscheinlich die Abstufung nach Leistung bestehen. Waren es bisher die Snapdragon 400, 600, 700 und 800 Familien, soll es künftig neben dem Snapdragon 8 auch entsprechend abgestufte Namen für die weniger leistungsstarken Modellreihen geben. Wie genau der neue Oberklasse-Chip und seine nachfolgenden, weniger performanten Schwesterprodukte heißen sollen, verriet der Konzern bisher nicht.
Eine weitere Maßnahme zur besseren Vermarktung der Qualcomm-Chips gegenüber einem breiten Publikum betrifft den Markennamen der Produktreihen selbst. Statt der bisher verwendeten Bezeichnung "Qualcomm Snapdragon", bei dem man immer auch den Konzernnamen mit betonte, soll die Marke "Snapdragon" zumindest in der Kommunikation künftig eingeständiger werden. Man spricht also vom "Snapdragon 8" und nicht mehr vom "Qualcomm Snapdragon 8".
Qualcomm begründet diesen Schritt unter anderem damit, dass die Marke "Snapdragon" schon jetzt der bekannteste und beliebteste Name im Bereich der Mobile-Chips für Smartphones und Tablets ist. Die Prozessoren von Qualcomm bilden tatsächlich das Herz der wichtigsten Smartphone-Serien abseits des Apple iPhone. So verwenden Samsung, Xiaomi, Microsoft und alle andere großen und kleinen Anbieter von Android-Geräten die SoCs der Snapdragon-Serie in ihren Flaggschiff-Modellen und einer Vielzahl von anderen Geräten.
Einfachere Namen sollen Kunden die Auswahl erleichtern
Statt des bisher üblichen "Zahlensalats", der bisher Namen wie Snapdragon 695 oder Snapdragon 888 zur Folge hatte, will man auf ein "vereinfachtes und konsistentes" Namensschema setzen, das aus einer "einzelnen Zahl" für die jeweilige Chipserie und einer "Generationsnummer" besteht. Den Anfang macht man mit der neuen Snapdragon 8-Serie, so dass der neue Top-Chip von Qualcomm wohl definitiv nicht wie zunächst lange vermutet den Namen "Snapdragon 898" tragen wird.Wie bisher bleibt auch künftig wahrscheinlich die Abstufung nach Leistung bestehen. Waren es bisher die Snapdragon 400, 600, 700 und 800 Familien, soll es künftig neben dem Snapdragon 8 auch entsprechend abgestufte Namen für die weniger leistungsstarken Modellreihen geben. Wie genau der neue Oberklasse-Chip und seine nachfolgenden, weniger performanten Schwesterprodukte heißen sollen, verriet der Konzern bisher nicht.
Marke Snapdragon wird ohne Konzernnamen vermarktet
Qualcomm will mit der Umstellung der Namensgebung seiner Prozessoren das gleiche Problem bekämpfen, das auch andere Chiphersteller wie etwa Intel haben. Aufgrund einer Vielzahl von Modellen, ist es inzwischen schwer geworden, die Chips anhand ihrer Modellnummern zu unterscheiden und so einzuschätzen, wie viel Performance sie haben oder welcher Produktlinie sie angehören.Eine weitere Maßnahme zur besseren Vermarktung der Qualcomm-Chips gegenüber einem breiten Publikum betrifft den Markennamen der Produktreihen selbst. Statt der bisher verwendeten Bezeichnung "Qualcomm Snapdragon", bei dem man immer auch den Konzernnamen mit betonte, soll die Marke "Snapdragon" zumindest in der Kommunikation künftig eingeständiger werden. Man spricht also vom "Snapdragon 8" und nicht mehr vom "Qualcomm Snapdragon 8".
Qualcomm begründet diesen Schritt unter anderem damit, dass die Marke "Snapdragon" schon jetzt der bekannteste und beliebteste Name im Bereich der Mobile-Chips für Smartphones und Tablets ist. Die Prozessoren von Qualcomm bilden tatsächlich das Herz der wichtigsten Smartphone-Serien abseits des Apple iPhone. So verwenden Samsung, Xiaomi, Microsoft und alle andere großen und kleinen Anbieter von Android-Geräten die SoCs der Snapdragon-Serie in ihren Flaggschiff-Modellen und einer Vielzahl von anderen Geräten.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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