Berlin: Viele Mieter bekommen jetzt E-Ladeplätze vor ihren Häusern

Mieter müssen immer wieder als Argumentations-Hilfe gegen Elektromobilität herhalten, da sie angeblich keine Fahrzeuge aufladen könnten. Eine der größten Wohnungsbaugesellschaften Berlins tritt jetzt an, das Gegenteil zu belegen.
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Nadine Dressler
Das landeseigene Unternehmen Gewobag kündigte an, die Stellplätze auf den Geländen verschiedener Wohnanlagen im gesamten Gebiet der Bundeshauptstadt mit Ladepunkten auszustatten. Dafür arbeitet man mit dem Energieversorger Vattenfall zusammen, der sich in einer entsprechenden Ausschreibung für den Bau der Anlagen durchsetzen konnte.

Die Gesellschaft unterhält 74.000 Wohnungen, in denen mehr als 130.000 Menschen leben. Zu den Wohnhäusern gehören dabei auch rund 16.000 eigene Stellplätze für Autos. An diesen sollen nun bis Ende 2025 mindestens 500 Ladepunkte entstehen. Das klingt erst einmal nicht nach besonders viel, allerdings dürften so trotzdem die meisten Besitzer von Elektroautos recht zuverlässig eine Möglichkeit finden, ihr Fahrzeug im unmittelbaren Wohnumfeld aufladen zu können.

Weiterer Ausbau wird vorbereitet

Zusätzlich sollen weitere 1300 Stellplätze für einen Ausbau der Ladeinfrastruktur vorbereitet werden, damit man in den folgenden Jahren bei steigenden Anteilen von Elektroautos schnell reagieren kann. Damit handelt es sich deutschlandweit um eines der größten Ausbauprojekte für Ladeinfrastruktur im Immobiliensektor, hieß es. "Mit der Förderung von E-Mobilität und der Bereitstellung von Ladeinfrastruktur leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung", kommentierte auch Peter Burgfried, Prokurist und Bereichsleiter Bestandsmanagement bei der Gewobag.

Vattenfall übernimmt den Aufbau der Ladepunkte, kümmert sich anschließend aber auch um Betrieb und Wartung. Die Stationen werden dabei mit zertifiziertem Strom aus regenerativen Quellen versorgt. Die Abrechnung wird über die InCharge-Ladekarte zu einem üblichen Haushaltsstromtarif erfolgen.

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