Universität bekommt Ransomware-Zahlung zurück, macht fettes Plus
Ransomware-Angriffe sind heutzutage längst so etwas wie Alltag und obwohl die Empfehlung der Behörden lautet, Lösegelder nicht zu zahlen, machen das viele Personen und Institutionen dennoch. In einem Fall erwies sich das sogar als unfreiwillige, aber ausgezeichnete Investition.
Ende 2019 wurde die Universität von Maastricht zum Opfer einer Ransomware-Attacke. Damals konnten Studierende und Lehrkräfte nicht länger auf Mails, Forschungs- und Datenplattformen zugreifen. Zwar empfehlen Cybercrime-Experten und Polizeibehörden in solchen Fällen, nicht auf die Forderungen der Erpresser einzugehen, die Verantwortlichen sahen sich aber dennoch gezwungen, das geforderte Lösegeld zu bezahlen.
Doch ausnahmsweise war das so etwas wie eine gute Idee: Wie das Wirtschaftsportal Bloomberg berichtet, bezahlte die Universität seinerzeit 30 Bitcoins, deren Wert betrug damals 197.000 Euro. Laut einem Sprecher wurde das nach "äußerst schwierigen Beratungen" gemacht, man hat dabei auch polizeilichen Rat und auch moralische Fragen berücksichtigt, so die Verantwortlichen.
Dieses Geld bekommt die Universität nun zurück, allerdings wird man das mit einem lachenden wie auch weinenden Auge sehen: Denn so erfreulich die Wertsteigerung auch ist, sie ist nicht so hoch, dass die Maastrichter Universität den gesamten damals entstandenen Schaden ausgleichen könnte. Denn bei Berücksichtigung aller Kosten für den Wiederaufbau der Cybersicherheitsarchitektur übersteigt der Gesamtschaden erheblich den wiederhergestellten Betrag.
Das Geld, das man nun zurückbekommt, soll aber nicht in den Kassen der Universität versickern, man will es zweckbinden, und zwar für bedürftige und von der Pandemie besonders hart getroffene Studierende. Infografik: Viren sind immer noch die größte Cyber-Bedrohung
Doch ausnahmsweise war das so etwas wie eine gute Idee: Wie das Wirtschaftsportal Bloomberg berichtet, bezahlte die Universität seinerzeit 30 Bitcoins, deren Wert betrug damals 197.000 Euro. Laut einem Sprecher wurde das nach "äußerst schwierigen Beratungen" gemacht, man hat dabei auch polizeilichen Rat und auch moralische Fragen berücksichtigt, so die Verantwortlichen.
Wertsteigerung von Bitcoin
Allerdings gelang es der niederländischen Staatsanwaltschaft, einen Teil des Lösegelds aufzuspüren. Wie die Universität in einer Mitteilung schreibt, konnte bereits im Februar 2020 in der Ukraine ein Wallet beschlagnahmt werden. Der Wert dieser Kryptogelder zum gegenwärtigen Kurs beträgt rund 500.000 Euro.Dieses Geld bekommt die Universität nun zurück, allerdings wird man das mit einem lachenden wie auch weinenden Auge sehen: Denn so erfreulich die Wertsteigerung auch ist, sie ist nicht so hoch, dass die Maastrichter Universität den gesamten damals entstandenen Schaden ausgleichen könnte. Denn bei Berücksichtigung aller Kosten für den Wiederaufbau der Cybersicherheitsarchitektur übersteigt der Gesamtschaden erheblich den wiederhergestellten Betrag.
Das Geld, das man nun zurückbekommt, soll aber nicht in den Kassen der Universität versickern, man will es zweckbinden, und zwar für bedürftige und von der Pandemie besonders hart getroffene Studierende. Infografik: Viren sind immer noch die größte Cyber-Bedrohung
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
BitCoin-Kurs
Videos zum Thema Bitcoin
Bitcoin Münze (24-Karat Gold-Überzug)
Beiträge aus dem Forum
-
Abfrage meiner Bitcoinadressen per Batsch Schleife
thielemann03 -
Ratenzahlung für Handy, bis heute keine Rate vom Konto abgezogen
Rionaa -
[erledigt] [V] ASRock H81 Pro BTC R2.0, CPU, Graka & DDR3
ephemunch -
Zahlungsoptionen im Xbox Store
DON666 -
EXCEL - Webseite für historische und aktuelle Währungsumrechnung
LutzM
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11: Microsoft stellt zwei neue Recovery-Updates bereit
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neues PS5-Slim-Bundle mit 20-GB-Allnet-Flat im Telekom-Netz
- Medienstudie 2026: Lokale Streaming-Anbieter beliebter als Netflix & Co.
- Windows Deployment Services: So plant Microsoft nächstes WDS-Aus
- Alles zum kommenden iPad mini 8: A20-Pro-Chip und neues Design
- EU vs. X: US-Regierung mischt sich nun aktiv in EU-Rechtsprechung ein
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen