Minecraft: Chat-Verstöße führen bald zur kompletten Online-Sperre
Microsoft und Mojang möchten den Minecraft-Chat stärker kontrollieren und führen mit der nächsten Aktualisierung eine Neuerung ein, die vielen Spielern und Server-Besitzern nicht gefallen dürfte. Chat-Nachrichten, die gegen die Regeln verstoßen, können zu einer globalen Sperre führen.
Das geht aus einem offiziellen Changelog hervor. Spieler haben zukünftig die Option, andere Mitspieler zu melden, wenn eine gegen die Community-Regeln verstoßende Chat-Nachricht gesendet wurde. Die Meldung wird dann von einem Mojang-Moderator geprüft. Das Team hat die Möglichkeit, den gemeldeten Spieler drei Tage bis vier Wochen lang von allen Online-Funktionen auszuschließen. Im Extremfall ist auch ein permanenter Bann möglich. Dem gesperrten Spieler wird eine Meldung mit einer entsprechenden Begründung angezeigt.
Um gefälschte Meldungen zu vermeiden, wird jede Chat-Nachricht zukünftig vom Client des Spielers signiert und verschlüsselt an den Server übertragen. Damit lässt sich dann eindeutig belegen, dass eine Aussage von einem speziellen Nutzer stammt.
Das Feature ist in aktuellen Snapshot-Builds zu finden und soll mit der Version 1.19.1 in das Game integriert werden. Damit die Funktion genutzt werden kann, müssen sowohl der Client als auch der Server auf der Version 1.19.1 laufen. Server-Betreiber, die weiterhin auf die Versionen 1.17 oder 1.18 setzen, müssen also zunächst nichts weiter unternehmen. Wer seinen Server aktualisieren möchte, kann das Melde-System umgehen, indem auch Spieler ohne Signatur erlaubt werden. Damit lassen sich gesendete Chats aus Sicht von Mojang nicht ohne Zweifel einem bestimmten Nutzer zuordnen.
Obwohl es sich natürlich anbietet, sich im Chat höflich zu verhalten und keine Hassrede zu verbreiten, gibt es Server, auf denen deutlich weniger strenge Regeln greifen als die offiziellen Richtlinien von Mojang vorschreiben. Außerdem gibt es eine Reihe spezieller Server, auf denen Anarchie herrscht und wo Äußerungen jeglicher Art explizit erlaubt sind.
Deshalb können viele Spieler das neue System nicht nachvollziehen. Ein großer Teil der Community ist der Meinung, dass private Betreiber weiterhin entscheiden sollten, wer auf ihren Servern spielen darf. Mit einer globalen Online-Sperre ist dies nicht mehr möglich.
Download Minecraft Java Edition - Kultgame für Kreative Siehe auch:
Um gefälschte Meldungen zu vermeiden, wird jede Chat-Nachricht zukünftig vom Client des Spielers signiert und verschlüsselt an den Server übertragen. Damit lässt sich dann eindeutig belegen, dass eine Aussage von einem speziellen Nutzer stammt.
Das Feature ist in aktuellen Snapshot-Builds zu finden und soll mit der Version 1.19.1 in das Game integriert werden. Damit die Funktion genutzt werden kann, müssen sowohl der Client als auch der Server auf der Version 1.19.1 laufen. Server-Betreiber, die weiterhin auf die Versionen 1.17 oder 1.18 setzen, müssen also zunächst nichts weiter unternehmen. Wer seinen Server aktualisieren möchte, kann das Melde-System umgehen, indem auch Spieler ohne Signatur erlaubt werden. Damit lassen sich gesendete Chats aus Sicht von Mojang nicht ohne Zweifel einem bestimmten Nutzer zuordnen.
Signatur lässt sich via Mod deaktivieren
Wer bereits gesperrt wurde, kann sich jedoch trotzdem nicht mehr mit dem Server verbinden. Um nicht Gefahr zu laufen, gemeldet und gebannt zu werden, kann das Signieren mit Hilfe eines Mods deaktiviert werden. Das hat allerdings dann zur Folge, dass der Spieler nicht mehr auf Servern spielen kann, welche die Signatur zwingend voraussetzen.Obwohl es sich natürlich anbietet, sich im Chat höflich zu verhalten und keine Hassrede zu verbreiten, gibt es Server, auf denen deutlich weniger strenge Regeln greifen als die offiziellen Richtlinien von Mojang vorschreiben. Außerdem gibt es eine Reihe spezieller Server, auf denen Anarchie herrscht und wo Äußerungen jeglicher Art explizit erlaubt sind.
Deshalb können viele Spieler das neue System nicht nachvollziehen. Ein großer Teil der Community ist der Meinung, dass private Betreiber weiterhin entscheiden sollten, wer auf ihren Servern spielen darf. Mit einer globalen Online-Sperre ist dies nicht mehr möglich.
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