Schöne neue Welt: Googles SMS-Ersatz RCS wird zur Spam-Schleuder
Google hat ein Problem: die oft als legitimer SMS-Nachfolger gepriesenen Rich Communication Services (RCS) werden massiv für den Versand von Spam-Nachrichten verwendet. Das Problem ist sogar so groß, dass Google die RCS-Dienste in Indien komplett deaktivieren musste.
Wie Android Police und andere Kollegen berichten, gibt es in einigen Regionen massive Probleme bei der Verwendung der Messaging-Plattform RCS. Diese soll eigentlich mit diversen neuen Features für ein verbessertes Messaging-Erlebnis sorgen, wird in Indien aber zunehmend zur Spam-Falle. Google reagierte darauf jetzt mit einer drastischen Maßnahme - der Abschaltung.
Man sei darauf aufmerksam geworden, dass "einige Unternehmen" gegen die Anti-Spam-Regelungen für RCS verstoßen, indem sie zahlreichen Nutzern Werbenachrichten zuschicken. Man schalte deshalb die Funktion vorübergehend ab, um in Kooperation mit den Netzbetreibern daran zu arbeiten, das Nutzungserlebnis zu verbessern.
Problematisch ist vor allem, dass RCS offenbar nicht gegen Spam gesichert ist. Zwar will Google durch die Zertifizierung von Geschäften und kommerziellen Versendern von Nachrichten dafür sorgen, dass kein Spam verschickt wird, doch genau dies fällt dem US-Konzern in Indien auf die Füße. Denn alle Firmen, die für die Spam-Flut gesorgt haben, sind "Verified Businesses", haben also ein "blaues Häkchen" von Google spendiert bekommen, das sie eigentlich als vertrauenswürdig ausweisen soll.
Eigentlich sollen die RCS mit den sogenannten Business-Messages die Möglichkeit für Firmen bieten, ihren Kunden Hilfe bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen oder Produkten zu leisten, also etwa Buchungsinformationen und ähnliches besser darstellen. Durch den Missbrauch für den Spam-Versand wird die Attraktivität von RCS massiv reduziert, so dass viele Nutzer den Dienst lieber vollständig deaktivieren.
Siehe auch: SMS-Nachfolger RCS muss den nächsten Rückschlag einstecken
Man sei darauf aufmerksam geworden, dass "einige Unternehmen" gegen die Anti-Spam-Regelungen für RCS verstoßen, indem sie zahlreichen Nutzern Werbenachrichten zuschicken. Man schalte deshalb die Funktion vorübergehend ab, um in Kooperation mit den Netzbetreibern daran zu arbeiten, das Nutzungserlebnis zu verbessern.
Problematisch ist vor allem, dass RCS offenbar nicht gegen Spam gesichert ist. Zwar will Google durch die Zertifizierung von Geschäften und kommerziellen Versendern von Nachrichten dafür sorgen, dass kein Spam verschickt wird, doch genau dies fällt dem US-Konzern in Indien auf die Füße. Denn alle Firmen, die für die Spam-Flut gesorgt haben, sind "Verified Businesses", haben also ein "blaues Häkchen" von Google spendiert bekommen, das sie eigentlich als vertrauenswürdig ausweisen soll.
Eigentlich sollen die RCS mit den sogenannten Business-Messages die Möglichkeit für Firmen bieten, ihren Kunden Hilfe bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen oder Produkten zu leisten, also etwa Buchungsinformationen und ähnliches besser darstellen. Durch den Missbrauch für den Spam-Versand wird die Attraktivität von RCS massiv reduziert, so dass viele Nutzer den Dienst lieber vollständig deaktivieren.
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