Stagflation sei dank: Speicherpreise fallen mangels Nachfrage stark
Die Nachfrage nach Flash-Speicher ist in Folge der aktuellen Entwicklungen deutlich zurück gegangen, so dass jetzt die Preise massiv sinken. Auch für die Endkunden könnte dies bedeuten, dass Speicher-Sticks und SSDs in den kommenden Monaten billiger werden.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, ist die Nachfrage für NAND-Flash-Produkte nach einem Höhepunkt im letzten Jahr mittlerweile wieder stark gesunken. Der Effekt hat sich mittlerweile in Folge des Ukraine-Kriegs noch einmal verstärkt, weil die Kaufkraft durch die so entstandene weltweite Inflation erheblich gesunken ist.
Gab es im ersten Quartal 2022 noch einen deutlichen Anstieg der Preise, der unter anderem durch Produktionsausfälle infolge chemischer Verunreinigungen bei Kioxia und Western Digital in Japan zustandekam, erwarten Marktbeobachter jetzt starke Preiseinbrüche im zweistelligen Prozentbereich. Für das dritte Quartal geht man von Nachlässen von 10 bis 20 Prozent aus, weil die Speicherhersteller Schwierigkeiten haben, ihre Produkte loszuwerden.
Allein in den letzten zwei Monaten sanken die Preise für Flash-Speicher im Durchschnitt um fast 10 Prozent. Zwar ist die Nachfrage aus dem Server-Markt noch immer hoch, doch gibt es wegen der noch immer begrenzten Kapazitäten für die Fertigung von Controller-Chips für Enterprise-SSDs Probleme, diese zu bedienen. Bei Endkundenprodukten dürften die Preise wegen der oben beschriebenen Faktoren mittelfristig aber merkbar fallen.
Elektronikhersteller fahren Komponenteneinkauf herunter
Weil die weltweit unsichere Lage zu einem starken Rückgang der Nachfrage rund um Produkte wie Smartphones und andere Erzeugnisse mit eingebautem Flash-Speicher stark gesunken ist, fahren die Elektronikhersteller ihre Bestellungen entsprechend stark zurück. So hatte zum Beispiel Samsung als größter Elektronikkonzern der Welt sein Zulieferer erst vor kurzem darüber informiert, dass man mit sofortiger Wirkung den Einkauf von Komponenten fast vollständig einstellt.Gab es im ersten Quartal 2022 noch einen deutlichen Anstieg der Preise, der unter anderem durch Produktionsausfälle infolge chemischer Verunreinigungen bei Kioxia und Western Digital in Japan zustandekam, erwarten Marktbeobachter jetzt starke Preiseinbrüche im zweistelligen Prozentbereich. Für das dritte Quartal geht man von Nachlässen von 10 bis 20 Prozent aus, weil die Speicherhersteller Schwierigkeiten haben, ihre Produkte loszuwerden.
Allein in den letzten zwei Monaten sanken die Preise für Flash-Speicher im Durchschnitt um fast 10 Prozent. Zwar ist die Nachfrage aus dem Server-Markt noch immer hoch, doch gibt es wegen der noch immer begrenzten Kapazitäten für die Fertigung von Controller-Chips für Enterprise-SSDs Probleme, diese zu bedienen. Bei Endkundenprodukten dürften die Preise wegen der oben beschriebenen Faktoren mittelfristig aber merkbar fallen.
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