Modder macht aus Fisher-Price-Spielzeug echten Xbox-Controller
Manche Witze werden zu interessanten Projekten und letztlich zu kuriosen Produkten. Ein Hardware-Bastler liefert jetzt ein passendes Beispiel, denn er hat aus einem Lernspielzeug der Marke Fisher-Price einen "vollwertigen" Gaming-Controller gebaut.
Der Twitch-Streamer Dylan Beck, besser bekannt als Rudeism, hat sich nach einem Witz eines bekannten Twitter-Nutzers einen Game-and-Learn-Controller von Fisher-Price vorgeknöpft und daraus einen voll funktionsfähigen Xbox-Controller gemacht, bei dem die Sound-Effekte des Spielzeug-Produkts beibehalten wurden und so jede Session in Titeln wie Elden Ring zu einem einmaligen Erlebnis werden kann.
Beck öffnete das Spielzeug-Gamepad und versah es nicht nur mit einem zweiachsigen Analog-Stick, sondern integrierte unter den eigentlich nicht funktionsfähigen Tasten des Fisher-Price-Produkts einige Mikroschalter, um sie nutzbar zu machen. Das D-Pad, die Buchstaben-Buttons und die Schultertasten funktionieren allesamt.
Um wirklich alle Tasten und Funktionen eines Xbox-Controllers abzubilden, musste sich Rudeism kreativ betätigen. So wurde der an dem Fisher-Price-Spielzeug vorhandene Schiebeschalter mit der Aufgabe betraut, unterschiedliche Belegungen für die verschiedenen Tasten und Schalter umzusetzen.
Nur so lassen sich auch wirklich alle Features nutzen, auch wenn man dafür den Spielfluss kurz unterbrechen muss, um umzuschalten. Weil dem Fisher-Price-Spielzeug unter anderem der rechte Analog-Stick fehlt, ist der Controller im Alltag natürlich nicht wirklich sinnvoll verwendbar.
Aduino-Klon eingebaut, aber kein Platz für einen Akku
Möglich macht dies ein nachgemachter Arduino Pro Micro, der die Daten ansteuerbar macht und die Kommunikation mit dem Host-System ermöglicht. Durch den eingebauten Mini-Rechner, die Schalter und die diversen Kabel bleibt allerdings wenig Platz für einen eingebauten Akku, so dass der umgebaute Spielzeug-Controller nur kabelgebunden verwendet werden kann.Um wirklich alle Tasten und Funktionen eines Xbox-Controllers abzubilden, musste sich Rudeism kreativ betätigen. So wurde der an dem Fisher-Price-Spielzeug vorhandene Schiebeschalter mit der Aufgabe betraut, unterschiedliche Belegungen für die verschiedenen Tasten und Schalter umzusetzen.
Nur so lassen sich auch wirklich alle Features nutzen, auch wenn man dafür den Spielfluss kurz unterbrechen muss, um umzuschalten. Weil dem Fisher-Price-Spielzeug unter anderem der rechte Analog-Stick fehlt, ist der Controller im Alltag natürlich nicht wirklich sinnvoll verwendbar.
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